Ich bin super happy! Gemessen an meiner - sagen wir mal umstandsreichen und deshalb sehr kurzen und wenig umfangreichen - Vorbereitungszeit habe ich heute ein top Rennen zeigen können! Es ging alles auf und ich konnte letztlich mit knapp 9min langsamerer Zeit als letztes Jahr den 20. Rang erobern. Da bin ich schon ein wenig stolz darauf. Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung an der Strecke und zu Hause - es war fantastisch! Hier schon mal ein paar Bilder, 1000-Dank an den Fotografen Raphael Nadler! [Fotogallerie auf Facebook][Rangliste]
28.08.
Noch 6 Tage bis Powerman
Normalerweise gilt: Keine News, gute News. Nun ja, diesmal ists eher umgekehrt. Ohne lang um die unangenehme Sache zu reden: Ich pausierte anfangs Juli nach dem Gigathlon aufgrund erneuter Herzschlagunregelmässigkeiten (Aussetzer und Extraschläge im Minutentakt). Dies nachdem ich eigentlich wieder langsam zurückgefunden hatte. Die gute Nachricht dazu: Unter meinen Voraussetzungen mit AV-Block II.Grades "medizinisch normal". Aber auch mit Wissen der Ungefährlichkeit löst es mit der Zeit Unbehagen aus und mir war nicht nach Leistungstraining und an die Grenzen gehen. Deshalb brauchte ich viel Abstand vom Sport. Da half der Hauskauf von Sonja und mir um auf andere Gedanken zu kommen. Dank meinem Bruder Tobias und meinen Eltern räumten wir das Haus Ende Juli und Anfang August komplett leer. Baubeginn ist dann nach Mitte September, geplanter Einzug ungefähr gegen Ende Winter. Wir freuen uns jetzt schon riesig! PS: Ab 30. September wohnen wir bis dahin bei meinen Eltern in Bottenwil und können schon mal die Uerkentalerluft wieder etwas schnuppern ;-)
Mit dem August fing auch mein Training wieder an. Ein Mix von Behutsamkeit und vollem Umfang war gefragt. Den Baldegg Duathlon liess ich aus, da Bruder Tobias heiratete. Das Training ist nun mehr oder weniger gemacht. Dreimal bin ich länger als 1 Stunde gelaufen: 1:25h, 1:32h und 1:40h. Velo bin ich nur zweimal 100km gefahren. Somit fehlen die langen Trainings, dafür war ich regelmässig und verletzungsfrei und ich fühle mich langsam wieder im Schuss, gerade rechtzeitig für den Powerman. Meine Zielsetzung lautete in den letzten Jahren eigentlich immer "Top10". Dieses Jahr wage ich kein Ziel zu kommunizieren, die Erwartung ist sicherlich kleiner, die Herausforderung aber umso grösser. Der Kopf ist bereit alles zu geben. Wie gut der Körper ist, wird nur das Rennen selbst zeigen können. Morgen beginnt also die Powerman-Woche mit der Pressekonferenz. Dann gilt es - so gut dass es geht - zu erholen um am Sonntag die schnellstmögliche Zeit herauszuholen! Dazu freue ich mich natürlich über lautstarke Unterstützung an der Strecke und jeden Daumendrücker zu Hause! Merci jetzt schon tuusig! :-)
04.07.
Gguferhert wars wirklich!
Gestern um Mitternacht kamen wir glücklich und unverletzt vom Abenteuer Gigathlon zurück. Es war wieder einmal ein Weekend der besonderen Art: Zelten, von morgens bis abends auf den Beinen für ein paar knüppelharte Sporteinlagen, viel Warterei und ab und zu wurden auch die Nerven braucht. Zum Beispiel wenn man am Samstag Abend bis um 23 Uhr nicht weiss, wo unsere Bikerin ist ;-) Vielen Dank an unser Team "B. Duss Alpnach": An Dani Stanic, der das Bergauf-Inlinen entdeckt hat; Maria Kündig, die trotz Schlingenpflanzen unbeirrt weiter schwamm; Barbara Hegi, die mit der besonderen Ausdauer: Sie kam zu Zeiten vom Bikesplit zurück, an welchen wir nicht mehr an ein Durchkommen von ihr geglaubt hatten; Sonja Baumann, die bergAUF kaum zu bremsen war und zum ersten Mal das Matterhorn sah; und - last but not least - Edith und Bruno Duss, die für unser leibliches und psychologisches Wohl sorgten und als Betreuer zu sämtlichen Zeiten für uns da waren, als wir sie brauchten! Herzlichen Dank!
Sportlich liefs mir akzeptabel. Ambitionen hegte ich keine, aber fordern wollte ich mich natürlich trotzdem. Musste einfach nicht das volle Limit sein. Am Samstag gelang mir ein guter Berglauf auf die Plaine Morte (1:45.36h, 28. Rang, 256 Ränge gutgemacht). Mit etwas weniger Respekt in den ersten zwei Dritteln wäre wohl noch mehr drin gelegen. Am Sonntag dann war die Leistung zweigeteilt: Weil ich erst um 14 Uhr mit dem Sammelstart aufs Velo steigen konnte und ich mich in der langen Wartezeit nicht mehr richtig verpflegte, erlitt ich auf der zweiten Teiletappe einen Einbruch. Von Raron hoch nach Zermatt liefs aber gut, auch wenn ich keine unmittelbaren Mitbewerber hatte, die mich fordern konnten (1:27.31h, 38. Rang, 18 Ränge gutgemacht). Nach der Wartezeit in Zermatt und der neutralisierten Abfahrt nach Stalden gings dann über die lange Moosalp zurück nach Turtmann ins Ziel. Die letzten 20-30 Minuten wollte die Moosalp nicht mehr enden, ich hatte eine grosse Krise. Konnte mich dann aber nochmals fangen (1:46.11, 98. Rang, 19 Ränge gutgemacht). So landeten wir gesamthaft auf dem 741. Rang! Wir sind glücklich, dass wir alles innerhalb des Kontrollschlusses schafften und alle unverletzt blieben. Das Motto des Sonntags traf für uns voll zu: Gfuferhert wars wirklich! [Rangliste, für Details auf Teamnamen klicken] [Fotos auf Facebook]
01.07.
"B.Duss Alpnach"
Heute gehts los ins Wallis. Seit langem nehme ich wieder einmal teil am Gigathlon. Zusammen mit Sonja bin ich in einem der zahlreichen Swisscom Golden Talents Teams untergekommen, dies dank Kollegin Maria Kündig, die noch zwei Gigathleten suchte... Bruno Duss, Geschäftsführer des Swisscom Shops in Alpnach, ist unser Coach, deshalb auch dieser Teamname. Unser Team hat keinerlei Ambitionen nach vorne, bei uns gehts um den Spass. Wir schätzen, dass wir ungefähr Rang 300 erreichen könnten. Mich erwartet am Samstag die Laufstrecke auf die Plaine Morte von Montana aus. Am Sonntag gehts dann per Rennvelo nach Zermatt und retour. Ich freue mich auf zwei schöne Tage im Wallis!
25.06.
6. Rang am Spiezathlon
Im heutigen Rennen konnte ich die Lücke nach vorne wieder etwas kleiner machen. Ein guter 1. Lauf brachte mich auf den 6. Rang, welchen in sowohl auf dem Velo als auch im Schlusslauf halten konnte. Noch kein Grund zum Feiern, aber bin vorerst zufrieden mit dem leichten Formanstieg. Jetzt steht noch der Gigathlon im 5er-Team an und dann folgt die Powerman Vorbereitung. Ich bin heiss darauf. Eine kleine Freude machte auch die Teilnehmerentwicklung am Duathlon am Spiezathlon: +27% gegenüber 2010. Oder +264% seit der Einführung des Spiezathlons im Swiss Cup. Sicher auch ein Mitverdienst von PRODUATHLON SUISSE. So darf's weitergehen. [Rennbericht]
20.06.
Macht Poltern schnell?
Nach vier guten, aber kurzen Trainings von Montag bis Donnerstag gabs eine dreitägige Sportpause. Im Bayernland besuchte ich zuerst meine Cousine inkl. Göttibueb am Freitag Abend und bis Samstag Nachmittag. Danach gings per Bahn in die Stadt München, wo wir einen lässigen Polterabend - was sag ich, viel eher PolterNACHT ;-) - eines Freundes verbrachten. Eine Nacht durchgemacht habe ich schon ziemlich lange nicht mehr, die Sonne schien tatsächlich schon wieder, als wir im Hotel eintrafen. Der Altstadtstreifzug via Hofbräuhaus und dem Americanos Club machte zusammen mit der Innbrucker-Bande viel Spass. Danke allen Jungs! Heute Abend wagte ich dann einen Lauf und stellte glücklich fest, dass ich zum ersten Mal in diesem Jahr ein richtig gutes, fliegendes Gefühl beim Laufen hatte. Auch laufstilmässig fühlte es sich so an wie letztes Jahr beim Memorial Benny Vansteelant, wo mir drei super Läufe gelangen. Mit dem Unterschied, dass heute die Muskulatur am Ende noch etwas mehr weh tat... Aber Grund zur Hoffnung, dass am Samstag die Beine am Spiezathlon schnell sein könnten, besteht durchaus. Bin gespannt!
11.06.
Gelungene Premiere im Gürbetal!
Heute fand zum ersten Mal ein neues Rennformat statt: Zuerst ein Einzelzeitfahren über 18km, nach einer Stunde Pause folgte dann der Jagdstart im Lauf entsprechend den Zeitrückständen vom Zeitfahren. Trotz zwei soliden guten Leistungen wurde ich nur Neunter (11. nach Zeitfahren, 7. schnellste Laufzeit). Auf persönlicher Ebene ist das rangmässig sicher eine kleine Enttäuschung, bin eigentlich mit der Leistung aber zufrieden. Das wiederum zeigt, dass das Leistungsniveau stark war am Run & Bike Gürbetal und die Duathlonszene lebt! Und das freut mich natürlich sehr. [Rangliste][Rangliste mit Rundenzeiten]
28.05.
Einige Kilometer gesammelt!
Die Woche in Bad Ragaz war super. Und ich spreche da nicht nur vom Wetter, welches bis auf den verregneten Freitag genial war, sondern auch von den Teilnehmern und dem Training. Es hat einfach Spass gemacht, mit so lässigen Typen Velo zu fahren und auch laufen zu gehen. Dabei spulten wir ein ordentliches Pensum ab. Am Montag 63km auf den Kunkelspass, Dienstag 107km über Chur-Versam-Ilanz-Chur und ein stündiger Lauf am Abend, Mittwoch 153km über die Schwägalp, Donnerstag 132km über Lenzerheide-Davos-Prättigau sowie ein knapp stündiger Lauf und gestern ein schnelles Intervall-Wechseltraining (4x 3'Lauf / 3x 6'Velo) mit ein bisschen Ein- und Auslaufen. Diese total 19 Stunden Training helfen mir bestimmt, meine Grundlagen wieder etwas zu verbessern und somit einen Grundstock zu geben für die kommende Powerman Zofingen Vorbereitung.
22.05.
Militärsportwoche Bad Ragaz
Morgen früh reise ich per Zug nach Bad Ragaz. Als Klassenlehrer für Tri- und Duathlon sowie Strassenradsport werde ich wie in den letzten Jahren eine Gruppe leiten. Von Montag bis Freitag gibts somit einige Trainingsstunden. Nachdem ich diese Woche mit meiner Vene wieder Probleme, sprich Schmerzen hatte, gehe ich ziemlich respektvoll in diese 5 Trainingstage, ist mein Fitnesslevel für soviel Training innert kurzer Zeit wohl nicht gut gerüstet. Dafür absolvierte ich heute endlich wieder ein Krafttraining. Damit ist auch der Startschuss gefallen für den Powerman Zofingen Aufbau. Alles für Zofingen wird das Motto sein. Und genau deshalb wird die nächste Woche Gold wert sein.
17.05.
ONBOARD Video
Am Intervall Duathlon montierte mir Joni seine Kamera an mein Velo. So wurde mein ganzes Rennen aufgezeichnet und auch von der Wechselzone gibts ein paar lässige Aufnahmen. Viel Spass beim Anschauen!
15.05.
9. Rang am Intervall Duathlon Zofingen
Nach der geplatzten Vene vom Mittwoch gab mir der Doktor am Samstag Morgen grünes Licht. Und ich mir selbst nach dem gelungen Stadtlauf am Vorabend. Unter diesen Umständen ist mein 9. Rang, aber sicher auch die gesamte Leistung als gut einzustufen. Auch wenn es nicht schön ist, zu spüren, dass die Form nicht ganz da ist wie ich mir sie vorstelle, muss ich in der aktuellen Lage zufrieden sein. Und wie letzte Woche: Die Gesundheit ist das Wichtigste, und die hielt Stand! Vielen Dank an Joni für die tollen Bilder! Übrigens: Joni leihte mir seine Onboardkamera, welche wir unter dem Aerolenker am Velo montierten. Bald folgt ein kleines Video mit hoffentlich viel Actionbilder ;-) [Rennbericht]
13.05.
Geplatzte Vene am Schienbein...
Mannomann, ich kanns noch gar nicht fassen. Bei einem Zweikampf am Mittwoch im Fussball erlitt ich einen Bluterguss am linken Schienbein. Nach dem unglücklichen Zusammenprall spielte ich erst weiter, bevor ich die etwa kniescheibengrosse Schwellung mitten auf dem Schienbein bemerkte. Offenbar platzte ein Venengefäss, allerdings ohne äussere Blutungen und ohne wahnsinnigen Schmerzen. Nach einem kurzen Besuch im Spital stellte es sich zum Glück als nicht weiter gefährlich heraus, jedoch verordnete mir der Arzt eine Woche Sportverbot! Zur Zeit ist die Schwellung / Bluterguss von alleine recht weit zurück gegangen und es sind nur noch kleinere Schmerzen vorhanden. Morgen zeige ich es noch meinem Hausarzt, ich will es noch nicht wahrhaben, dass ich am Sonntag auch das zweite Swiss Duatlon Cup Rennen auslassen müsste! Und das genau nach Italien, wo ich wieder viel Motivation getankt habe... Kleine Hoffnung besteht also noch. Übrigens: Ein paar Rennfotos sind vom Powerman Italy neu zu sehen, klicke dafür in der unteren News auf Rennbericht.
09.05.
11. Rang Powerman Italy
Nach drei Wochen extrem wenig Trainingsumfang startete ich ohne Druck am Powerman Italy. Irgendwann muss man ja ins Renngeschehen zurückkehren. Ich musste damit rechnen, dass das Rennen ganz hart werden würde in der zweiten Hälfte - und so kam es auch! Krämpfe auf dem Velo, keine Energie mehr im 2. Lauf. Ich musste mich auf den 11. Platz durchreichen lassen. Aber das Wichtigste: Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Herz! Und der Speed bis zu 2 Stunden stimmt! [Rennbericht]
06.05.
...trotzdem auf nach Italien!
Seit Hyères ist einiges geschehen, sportlich allerdings sehr wenig. Nach dem geglückten Rennen wäre ich eigentlich sehr motiviert gewesen, mit dem Rheintal Duathlon ein gutes und schnelles Trainingsrennen zu absolvieren im Hinblick auf den am Sonntag stattfindenden Powerman Italy. Der war eigentlich mein Frühjahresziel. Herz-Ryhthmus-Störungen direkt im Ziel von Hyères und weitere eventuell im Zusammenhang mit dem Herz stehende Probleme in der folgenden Woche raubten mir das Vertrauen ans Limit gehen zu können. Es war, als hatte ich immer eine innere Handbremse angezogen. Ich konnte nicht mehr unbeschwert Sporttreiben, fast immer war ein Hirnteil aktiv am Überwachen, was das Herz und die wahrgenommenen Symptome machen. So pausierte ich erstmal, nachdem ich bei jedem der drei Trainings im Vorfeld für die Schweizermeisterschaft am Rheintal Duathlon ungute Gefühle hinnehmen musste. Ich beschloss auf eine Teilnahme zu verzichten. Viel Arbeit in der Schule, für PRODUATHLON SUISSE und auch private Projekte nahmen dann sowieso viel Zeit in Anspruch, sodass kaum noch Zeit blieb fürs Training. Jetzt, drei Wochen nach Hyères, bin ich wieder bereit, Vollgas zu geben. Natürlich bin ich ganz und gar nicht so vorbereitet, wie ich das gerne gehabt hätte. Vier Lauftrainings und 5 Velotrainings innert drei Wochen ist definitiv wenig. Aber ich bin einfach froh, dass diese unangenehme Zeit ein Ende fand und ich wieder Freude habe und gelöst trainieren kann. Deshalb starte ich auch am Wochenende. Anstatt bestimmte Leistungserwartungen zu hegen, hoffe ich, dass mir ein beschwerdefreies Rennen gelingen wird. Das gäbe wieder viel Zuversicht für die kommenden Rennen.
20.04.
Video von Tossa
Da das Video vom Duathlon-Camp auf Youtube geblockt wird (wegen anscheinend illegal benutzter Musik) könnt Ihr hier das hochgeladene Video über Facebook anschauen. Viel Spass!
18.04.
4. Rang am Int. Duathlon de Hyères
Nach der problemlosen Weiterreise am Samstag von Tossa de Mar nach Hyères (5h Autofahrt) konnten wir noch locker eine kleine Velorunde abspulen, um das Wettkampfmaterial zu testen und die Beine etwas zu lockern. Am Sonntag wurde es dann ein langer Tag. Sonja startete bereits um 9 Uhr auf der Kurzdistanz (5-20-2.5 km) und wurde sehr gute Vierte! Um 13 Uhr gings dann für mich los. Im ersten Lauf spürte ich die Müdigkeit vom Trainingscamp noch etwas, war über eine Minute langsamer auf dem sehr coupierten Lauf als letztes Jahr und kam an 12. Position in die Wechselzone. Zu meiner Überraschung machte ich dann Platz für Platz gut auf dem Velo, obwohl ich eigentlich gar nicht voll aufs Gas drücken konnte und wollte (wegen Vorbelastung Trainingswoche). So kam ich mit 30 Sekunden schnellerer Radzeit als 2010 als Vierter in die Wechselzone, noch mit vielen Kräften in den Beinen. Leider war der 2. Lauf dann etwas "verklemmt", ich litt unter dauernden Bauchbeschwerden (Muskulatur) und konnte nie locker laufen. Trotzdem verteidigte ich mit viel Einsatz meinen Rang bis ins Ziel, wo ich mich sehr glücklich und kaputt erholen konnte. Rennbericht mit Fotos folgt später. [Rangliste]
15.04.
Erfolgreiches Duathlon-Camp
Morgen geht es bereits zu Ende, die erste Austragung des Duathlon-Camps powered by Powerman Zofingen in Tossa de Mar (ESP). Die Woche verlief nicht nur wettermässig super, sondern auch trainingstechnisch und stimmungsmässig. Wir hatten ein super Verhältnis mit den 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und konnten viel lachen und erzählen. Die Leitung hatten wir von PRODUATHLON SUISSE inne (Andy Sutz, Rico Germann und ich), in Zusammenarbeit mit Eitzinger Sports logierten wir im 4-Sterne-Hotel Golden Bahia in Tossa de Mar und reisten per Car über Freitag Nacht hinunter. Sonja und ich fuhren jedoch bereits am Freitag Nachmittag mit dem privaten Auto (9h Reisezeit) hinunter, da wir morgen weiter nach Hyères in Südfrankreich fahren, wo am Sonntag der Langdistanz Duathlon stattfinden wird. Formmässig fühle ich mich nicht schlecht, konnte nach den vielen intensiven Einheiten der letzten Tage heute Ruhetag machen und hoffe damit möglichst erholt an den Start gehen zu können. Hier ein Link zum Video von der Woche. Viel Spass beim Anschauen! [Video]
07.04.
Ab nach Tossa de Mar!
Am letzten Sonntag wurde leider nix mit dem Eglisauer Lauf. Grund war das schöne Wetter, ich wollte lieber zu einem Lauf noch Velofahren, was gelang. Am Dienstag ging ich dann rekognoszieren für den Militärsportkurs vom 23.-27. Mai in Bad Ragaz. Erneut werden wir tolle Lauf- und Velotrainings anbieten können. Zusammen mit Andy Sutz fuhr ich so knapp 110km und dann knapp 1 Stunde Koppellauf in der Tamina-Schlucht. Machte richtig Spass, spürte aber gestern die Beine davon. Anmelden kann sich jeder, der Dienst leistet oder geleistet hat unter [www.sommersportkurs.ch]. War bis jetzt jedes Jahr interessant, lustig und vorallem auch trainingsintensiv! Jetzt habe ich gepackt für die morgige Fahrt nach Tossa de Mar ins Duathlon-Camp powered by Powerman Zofingen. Eine Woche werden wir dort unsere Sportart zum Besten geben, zusammen mit Andy Sutz und Rico Germann. Ich freue mich sehr. Am Samstag gehts dann weiter nach Südfrankreich an den Int. Duathlon Hyères les Palmiers. Danach gibts vielleicht noch ein paar Tage Ferien an der Côte d'Azur, mal schauen. Zuerst aber 9h Auto fahren nach Spanien... adios!
01.04.
Bewusst unvernünftig...
Am Sonntag Morgen passierte mir in der Sporthalle ein Misstritt über ein Kastenteil. Wir Sportlehrer von der BW Zofingen testeten die Spiele, die wir am Aargauischen Sporttag für Berufslernende im August in Zofingen durchführen werden. Motto ist "Super-10-Kampf". Wird bestimmt super und lustig, freue mich jetzt schon! Zurück zum Fuss: Es waren derart höllische Schmerzen, dass man nur noch Sternchen sieht. Bereits im November passierte mir der schlimme Misstritt mit Bandverletzung beim Lauftraining. Im Dezember beim Wiedereinstieg dann eine erneute Verstauchung beim Fussballspiel. Die tat genauso weh wie jetzt am Sonntag, war dann aber erstaunlich schnell weg. Wie lange sollte ich also jetzt pausieren? Ohne Bluterguss, dafür geschwollen und kaum noch schmerzend beim Gehen veranlasste mich zur Variante "Risiko" mit keiner Pause; Ich lief bereits am Dienstag wieder am Lauftreff mit. Verlasse mich dabei auf den Schmerz. Der ist kaum spürbar, nur die Schwellung gibt ein bisschen ein ungutes Gefühl im Schuh. Bleibt zu hoffen, dass sich meine Unvernunft nicht rächt. Aber ich habe seit Februar wegen anderen Dingen als Verletzungen nun schon oft genug pausiert. Sonst wird das nix mit einem erfolgreichen Frühjahr. Am Sonntag werde ich am Eglisauer Lauf über 10km testen, was ich drauf habe oder eben vielmehr, was ich noch nicht drauf habe. Limit ausloten wird das Motto sein. Diesmal konditioneller Natur...
PS: Ist übrigens alles kein April-Scherz!
31.03.
Badener Limmatlauf
Der erste Formtest ging ich defensiv an. Weil ich vorher noch krank war, versuchte ich bis 3km vor Ende mit Reserve zu laufen. Dies gelang. Dafür war das Pulver in der Endphase dann schnell verschossen und es harzte. Trotz Formrückstand war ich zufrieden, ich machte das, was für mich Sinn machte und sehe, wieviel "Arbeit" noch vor mir liegt. [Rennbericht]
20.03.
Von kränklich zu krank
Nun hats mich seit langer, langer Zeit zu Hause wieder mal erwischt. Was mit Schnuppen und etwas Husten begann ab Donnerstag endete heute Sonntag mit Kopfweh, etwas erhöhter Temperatur und Bettlägerigkeit. Hoffe, dass ich schnellstmöglich wieder gesund werde, nur eine Stunde Lauftraining sowie Null Velokilometer in einer Woche ist doch eine unzufriedene Ausbeute.
13.03.
Fahrplan ok
Es läuft und radelt sich nicht schlecht. Die Trainings laufen soweit in Ordnung und das Gefühl auf dem neuen Velo wird immer besser. Ich glaube, zumindest vorerst die richtige Sitzposition gefunden zu haben. Für konstant hohen Raddruck fehlt die Härte noch, aber wir arbeiten dran :-) Im Laufen ist es dasselbe: Bis 10 Minuten kann ich den Gashan schon ordentlich auftun, dann werden aber die Beine doch müde. Stück für Stück komme ich aber meinem Ziel näher. Ein erster Formtest wird am Badener Limmatlauf stattfinden in zwei Wochen.
06.03.
Scott Plasma 10
Seit Freitag fahre ich ein neues Velo, bzw. einen neuen Rahmen. Bisher überzeugt mit leichtem Material unterwegs, möchte ich nun doch einmal einen Aerorahmen selbst fahren und dann auch beurteilen. Müsste auf dem Papier und gemäss (Werbe-) Angaben dutzende von Sekunden bringen. Nach drei eher kürzeren Fahrten ist das Zwischenfazit eher positiv. Auffallen tut aber trotzdem das Mehrgewicht (bergauf) und auch die Trägheit des Velos bei Kurven. Dafür ist es geradeaus spurtreuer. Überrascht war ich, wie seitenwindanfällig das Velo ist. Ich habe das Gefühl, dass es deutlich unruhiger ist, und das liegt nicht an den Laufrädern, die hatte ich vorher schon. Na gut, vielleicht war die Biese halt eher stark. So oder so macht es aber Spass wieder im Aerolenker zu fahren. Noch die eine oder andere Feinkorrektur im Setup und es kann richtig losgehen! ;-) Der Saisonstart rückt mit grossen Schritten näher und die schnellen und intensiven Einheiten stehen nun bevor.
Zum guten Glück verflogen die Herzrhythmusstörungen bereits anfang letzter Woche. Seit gut sieben Tagen bin ich wieder völlig ohne "Störungen". Einerseits schade, weil man so die Ursachen nicht weiteruntersuchen kann, andererseits bin ich natürlich glücklich darüber. Donnerstag und Freitag war ich in Engelberg für die Schneesporttage unserer Berufsfachschule und verhalf den Snowboardanfängern zu ihren ersten Schwüngen :-) Am Samstag folgte ein Leiter-Ausbildungstag bei Eitzinger Sports, weil ich im April dann das Duathlon-Camp leiten darf [mehr Informationen hier]. Es war spannend und hilfreich. Im Laufen kommen nun die ersten schnelleren Trainings dran. Die Beine sind etwas müder als sonst, aber so solls sein...
20.02.
Unangenehme Herzrhythmusstörungen
In den letzten Tages des Trainingslagers spürte ich vermehrt Herzstolperer. Das Problem dabei ist mir nicht neu, wurde ich doch bereits vor drei Jahren genau abgeklärt mit Ultraschall, MRI und Kontrastmittel, also das volle Programm. Weitere Abklärungen letztes Jahr ergaben, dass ich einen "AV-Block 2 Grades" habe. Was soviel bedeutet, dass bei mir immer wieder ein kompletter Herzschlag aussetzt, gefolgt von einem kleinen "Rumpler", um danach wieder im Takt zu schlagen. Seit April 2010 habe ich sogar Medikamente zu Hause, die ich einsetzen könnte, wenn die Rhythmusstörungen zu lange und zu unangenehm anhalten. Bisher waren die Beschwerden nicht mehr aufgetaucht, nun kamen die Symptome wie erwähnt Ende Trainingslager wieder leicht auf und verstärkten sich enorm, seit ich zurück in der Schweiz bin. Mehrere Tage anhaltend, rund um die Uhr. Unter diesen Umständen vergeht einem der Gedanke ans Trainieren. Ergo habe ich diese Woche sportlich gar nichts gemacht. Morgen wird auskommen, ob das nichts weiteres bedeutet oder ob es Sinn macht, wieder ein Kontrolluntersuch vorzunehmen. Seit gestern ist es zum Glück nicht mehr schlimm, nur noch ein paar Mal pro Tag und nicht mehr alle Minuten. Ich hoffe einfach, dass es wieder aufhört.
13.02.
Zurück vom Trainingslager Gran Canaria
Das Trainingslager ist vorbei. Es waren gute Zeiten auf Gran Canaria. Den Fussball-Jonglierrekord konnten wir nicht mehr in Höhe treiben - der Fussball landete im Garten des Nachbarhauses hinter hohen Mauern... Das normale Trainingsleben führten wir indes ungestört fort. Nach dem Ruhetag am Montag folgten zwei Tage mit je 3h Velo, am Dienstag mit 1h und am Mittwoch mit 80 Minuten Lauftraining. Zweiteres beanspruchte meine Muckis derart, dass ich am Donnerstag nur Velo fuhr. Und zwar schnell, wie sich herausstellen würde. Mit Joni und Raphi fuhren wir in 1:12.30h auf die Alto de Fataga, wo sonst so 1:25h zu Buche stehen. Am letzten Tage planten wir über den Pozo de las Nieves fahren, wo übrigens am Tag zuvor tatsächlich Schnee (=nieve) fiel. Die Titelseite der lokalen Tageszeitung war voll davon. Nach der ersten 30-minütigen und sausteilen Rampe waren aber meine Beine nicht mehr die frischesten, obwohl nochmals über 1h harter Aufstieg bevorstand. So beschloss ich umzukehren und konnte so über Telde und die Küste heimrollen. Damit war zwar wieder eine Stunde Training weniger - 4h statt 5h - aber die Qualität war gut und für meinen aktuellen Formstand damit genug. Mit einem lockeren Lauf am Samstag Morgen ging das Trainingslager dann erfolgreich zu Ende.
Fazit: Das Trainingslager führte mich wieder gut zum täglichen Training zurück, ohne aber zu überbeanspruchen. Nun kann ich die Trainingsarbeit zu Hause fortführen. Das Bungalow im Los Melocontones war sehr geräumig, hatte viel Aussenplatz und man war ungestört. Tolle Sache. Kulinarisch ist das seit dem letzten Sommer eröffnete "Sushi | Mex" an der Promenade in Meloneras absolut zu empfehlen. Eher teuer, aber jeden Cent wert! Anbei noch der Rest des visuellen Rückblickes.
06.02.
Rückblick erste Woche
Die Marker im Pneu für den Verschleiss sind etwas weniger markant, die Kleider voll Schweiss und die Riegelecke etwas kleiner. Ja, ist was gegangen in den letzten 7 Trainingstagen. Bin zufrieden mit dem Stand, vorallem habe ich keine Beschwerden. Das Wetter ist mittlerweile top und der unterste Teil der Bergstrasse von Mogan hoch Richtung Nationalpark von Soria ist nicht mehr holprig, sondern neu geteert - eine wahre Freude! Dafür ists weiter oben Richtung Ayacata immer noch so holprig, dass man da nicht mal richtig durchfahren kann. Normalerweise ist man dort oben praktisch alleine, heute aber stauten sich die Autos auf geschätzen 2km! Wahnsinn, habe das noch nie gesehen und habe keine Ahnung, was dort oben los war... Egal, morgen ist Ruhetag, ehe es in die bereits letzten 4 Tage geht. Ich freue mich. Übrigens: Jonglieren z.Z. bei 84 :-) Klicke aufs Bild für den visuellen Wochenrückblick:
Die erste Trainingswoche neigt sich schon bald dem Ende entgegen. Wir haben uns gut eingelebt auf Gran Canaria. Erstmals hausieren wir in der Bungalow-Anlage Los Melocontones in Maspalomas. Preis-Leistungs-Verhältnis ist top! Grosses Bungalow, was zu viert sehr wichtig ist, und extrem viel Gartenplatz mit Rasen, welcher sich dreiviertel um das Bungalow herumzieht. Bestens geeignet, um mit dem gefundenen Plastikfussball nach den Trainings Jonglier-Wettkämpfe zu betreiben. Rekord ist momentan 37, die 100 wollen wir aber noch knacken :-) Das Training ist bei mir auf wenig Umfang aus. Sah bisher etwa so aus: 1h Lauf und 2:10h Velo am ersten Tag, es folgten 1h Lauf und 3:15h Velo sowie 3:45h Velo, ehe wir gestern den ersten Ruhetag abhielten. Heute gabs wieder 1h Lauf und 3h Velo. Es macht Spass, hier an der Wärme zu trainieren, obwohl es für kanarische Verhältnisse eher kühl ist mit ca. 18°C. Vorallem der starke Wind mit Böen bis zu 60km/h macht es auch nicht gerade wärmer, welcher in den nächsten Tagen aber abflauen soll. So oder so, ich hoffe, dass ich weiter beschwerdenfrei sein kann. Denn das Knie, welches mir bei der Abreise noch Sorgen bereitete, machte keine Probleme mehr.
28.01.
Abflug nach Gran Canaria
Morgen fliege ich zusammen mit Sonja, Joni und Velofahrer Raphael nach Gran Canaria für ein zweiwöchiges Trainingslager. Nach einer extrem strengen, arbeitsintensiven und schlafarmen Woche werde ich es umso mehr geniessen, mich konzentrierter dem eigenen Sporttreiben zu widmen. Leider habe ich seit Mitte Woche ein geschwollenes Knie wie schon im Dezember, fühlt sich an als wäre Wasser drin. Ich hoffe, dass es wieder bessert, die Probleme kamen vom Sportunterrichten. So, mehr dann aus dem Trainingslager.
18.01.
PRODUATHLON SUISSE
Der Förderverein für den Duathlonsport in der Schweiz, PRODUATHLON SUISSE, wächst; der Mitgliederstand ist auf 50 geklettert! Als Gründer und Präsident freut mich das sehr. Bist Du schon Mitglied? Wenn nicht, sofort reinschauen :-) Von Passiven über Aktive bis zu Gönner ist alles dabei! Es kommt alles dem Duathlonsport zu Gute, sprich dem Swiss Cup und den Veranstaltern. Ohne diese könnten wir nämlich unseren Sport nicht ausüben... Und: Bis nächsten Dienstag erhalten alle nochmals eine Gelegenheit, qualitativ hochwertige Velokleider im eigenen Design zu super Preisen zu bestellen! Auch wird es neu einen Wettkampfsuit (Einteiler) geben. Schaut rein unter den [PRODUATHLON News]!
13.01.
Saison 2011
Seit anderthalb Wochen bin ich nun wieder im Training. Soll heissen, dass das Training wieder erhöhte Priorität geniesst. Bis Ende Jahr war das gewollt nicht der Fall, betätigte mich im Duathlon nur, wenn ich richtig Lust dazu hatte. Nun sass ich bereits das fünfte Mal auf dem Strassenvelo innert 10 Tagen. In der Wohnung steht aber schon ein neuer Rahmen, der sich nach Komponenten sehnt... Habe mir das Scott Plasma 10 Rahmenset zugetan. Erhoffe mir vorallem in der Fläche mehr Spurtreue als mein Scott Addict und bin gespannt, ob der Aerorahmen auch sonst punkten kann. Gemäss Bezeichnung sollte ja aerodynamisch ein paar Watt drinliegen. In Sachen Gewicht liegt er aber deutlich hinten, dürfte knapp ein Kilo schwerer werden... Ende Januar ist das erste Trainingslager auf Gran Canaria fällig, welches ich mit Joni, Sonja und dem Strassenfahrer Raphael Lee verbringen werde - freue mich jetzt schon. Die vergangene, erfolgreiche Saison motiviert noch jetzt und die Planung für 2011 steht: [Rennplanung]
Erfreut dürfen Jonas und ich auch mitteilen, dass unsere Sponsoren dabei bleiben. Dies teilweise seit 2004! Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle für die grossartige und überhaupt nicht selbstverständliche Unterstützung! Mit Aerni-Singeisen AG, einer Metall- und Stahlbau Firma aus Bubendorf, unterstützt uns neu ein dritter Hauptsponsor neben der Garage F.+M. Konstantin und der höheren Fachschule Inovatech, beide Zofingen - herzlichen Dank und willkommen an Board!
Vorab wünsche ich allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr! Ich durfte drei Tage im Goms (VS) weilen und genoss je einen Tag Langlauf, Snowboard und Winterwandern. Dies alles bei schönstem Winterwetter, einfach super! Zum Glück ist auch mein Knie wieder in Ordnung und so beginnt auch die Trainingszeit wieder mit dem ersten Ziel, einigermassen fit ins Trainingslager Ende Januar einrücken zu können. Schon den ganzen Herbst lang war klar, dass ich ab dem neuen Jahr das Training wieder strenger aufnehmen werde. Es bedarf vorallem einige Velostunden und auch wieder Trainings, die nicht nur aus Lust bestehen, wie es bisher das Motto war. So verabschiede ich mich von meinen 2-4h Wochenumfängen wieder in einen Normalbereich von ca. 7-10h, halt je nach Wetter und Lebenslage :-) Ich bin bereit, hatte ich doch wirklich so lange "pausiert", dass ich mich richtig freue, wieder gezielt zu trainieren! Diese "mentale Frische" tut gut!
26.12.
Startverzicht
Nach einigem hin- und herüberlegen habe ich mich dazu entschlossen, heute nicht am Radquer von Dagmersellen zu starten. Seit Dienstag habe ich unterhalb der linken Kniescheibe eine aufgeschwollene Partie, fühlt sich an, als wäre Wasser drin. Dank zwei Tagen mit völliger Ruhe ist es jetzt beinahe weg und ich möchte das nicht vermiesen mit dem Start. Mein Ziel bleibt, dass ich ab Januar wieder in den normalen Trainingsalltag zurückkomme. Zudem kommt, dass ich auf Schnee, Eis und gefrorenem Boden keine Rennerfahrung habe und ich gebe zu, dass ich Respekt habe vor einem Sturz bzw. vor möglichen Folgen von einem Sturz.
Jetzt hoffe ich, dass das Knie bald wieder ganz normal ist und ich noch etwas Schneesport geniessen kann.
15.12.
Radquer Wetzikon
Ich hatte es mir ja gewünscht, endlich zum ersten Mal im tiefen Terrain mit viel Schlamm und Dreck ein Radquer zu fahren. Nun weiss ich, dass ich etwas weniger Schlamm doch lieber habe... Etwas war schwierig zu fahren für mich, und zu guter Letzt riss ich mir 100m vor dem Ziel noch den Wechsler ab am Velo... [Rennbericht]
08.12.
Bänderzerrung und Wiedereinstieg
Am Montag vor einer Woche lag ein gefrorener Erdmocken mitten auf dem unbeleuchteten Trottoir, exakt dort, wo meiner rechter Fuss beim Lauftraining aufsetzen wollte - Misstritt! Ich hatte Glück im Unglück, es resultierte "nur" eine Bandzerrung im Sprunggelenk, früher hätte man dem eine Verstauchung gesagt. Naja, an Sport war trotzdem nicht mehr zu denken. So musste ich den Chlauslauf in Härkingen ohne mich starten lassen. Zusammen mit Sonja versuchte ich am Sonntag im Eigenthal (LU) auf den Langlaufskis ein paar Runden zu drehen. Die knapp 2 Stunden machten Spass, aber länger als 5 Minuten am Stück lag wegen des Fusses nicht drin - zum Glück durfte ich etwas Lehrer spielen und so war die Fahrt ins Eigenthal alles andere als vergebens. Jetzt, dank dem Regen, wagte ich mich auf den Asphalt mit einem Lauftraining gestern Abend, und es klappte gut! Heute folgte gleich ein 8x400m Intervall-Training auf der Bahn mit Joni. Machte Spass, auch wenn die Rundenzeiten etwas eingerostet bei 1.20min begannen... immerhin steigerten wir uns bis am Schluss auf 1.14min bis 1.15min. Velo bin ich seit über 10 Tagen gar nicht mehr gefahren, werde aber voraussichtlich trotzdem in Wetzikon starten - könnte eine Schlammschlacht werden! :-)
29.11.
Schnee :-)
Am Wochenende konnte ich mit dem Quervelo das Fahren im Schnee üben. Im letzten Jahr wurde ich vor dem verschont, bei Schnee und Eis ein Querrennen zu bestreiten. Obwohl, für das Rennen in knapp zwei Wochen in Wetzikon würde ich lieber endlich ein richtiges Matsch-Rennen aussuchen. Von Fuss bis Kopf voller Dreck, das müsste eigentlich schon mal sein...
Die Organisation der Duathlonsaison 2011 kommt langsam zu Resultaten. Der Swiss Duathlon Cup Rennkalender steht provisorisch. So gibt es nicht nur ein neues Rennformat nächstes Jahr, sondern auch wieder 7 Rennen bei 6 Veranstaltungen. Mehr auf [www.produathlon.ch]. Termine mit Jonas für unsere persönlichen Sponsoren runden die intensive Zeit ab. Ich bin auf gutem Wege, dass ab Januar dann pünktlich das Trainingsvolumen wieder zunehmen wird.
21.11.
Langenthaler Stadtlauf
Gemäss dem Motto "Ordnung muss sein!" von Hausmeister Krause nahm ich am Langenthaler Stadtlauf teil und stellte mich den Gegnern. Schliesslich gelten mündliche Zusagen, obwohl ich zur Zeit überhaupt nicht trainiert bin. Mit 95% Einsatz gelang mir aber eine erstaunlich gute Zeit, hätte ich nicht geglaubt. Der Rang war mir von Anfang an egal, sonst hätte ich nicht starten dürfen. Es machte einfach Freude und man trifft halt immer wieder viele (nette) Leute in Langenthal. [Rennbericht]
15.11.
Kurzes Video vom Crossquer
14.11.
Crossquer Dielsdorf / PRODUATHLON SUISSE
Sodele, das erste Radquer hätte ich überstanden... Ohne Ambitionen und mit wenig Training stand ich am Start, aber es machte wie erwartet viel Freude! Radquer ist eine coole Abwechslung im Winter, gefällt mir. Technisch sehe ich schon mehrere Fortschritte gegenüber letztem Winter, einfach die Racepace ist in der Offseason halt hart zu halten... [Rennbericht]
Neben dem eigenen Sport läuft momentan viel für die Organisation der Duathlonsaison 2011. Der Förderverein PRODUATHLON SUISSE wächst, mittlerweile sind wir 24 Mitglieder. Schaut doch auf www.produathlon.ch rein. Dort lest ihr, was läuft und ihr könnt auch PRODUATHLON Velokleider bestellen, noch bis 19.11. via mich. Und natürlich ganz wichtig - das ist ja der Sinn des Vereins: Wir suchen Leute die mithelfen, den Duathlonsport vorwärts zu bringen! [PRODUATHLON SUISSE News]
31.10.
Radquer-Vorbereitung
Mit drei Trainings auf dem Crossvelo gings in Sachen Radquer etwas vorwärts. Besonders heute feilte ich an meiner Kurventechnik im matschigen Terrain. Dazu absolvierte ich eine selber gesteckte, kurze und wendige Strecke im Gras so oft, bis aus dem Gras Dreck und Matsch war in den Kurven... Machte viel Spass und ich glaube, einige Fortschritte erzielt zu haben. Die Form ist natürlich nicht da, aber das ist ja auch nicht das Ziel für die Radquers. Dennoch fühle ich mich irgendwie besser als letztes Jahr - bin auf jeden Fall schon gespannt auf den 14. November... Im Laufen holte ich mir einen leichten Muskelkater. Trotzdem, das Laufgefühl ist noch da. Mit ein paar Trainings bis zum Langenthaler Stadtlauf in drei Wochen sollte ich wieder einigermassen auf dem Damm sein. So gibt es eigentlich nur Positives zu berichten, wenn da nicht die Zeitumstellung wäre... Echt, am Abend schon so früh dunkel müsste schon nicht sein. Eigentlich bin ich für die Umkehrung, also eine Stunde später dunkel als während der Sommerzeit. So hätte man wenigstens noch was vom Tag am frühen Abend!
25.10.
Ohne Eile
Langsam startete ich nach der Saisonpause mit etwas Training. Aber gemächlich. Nach viermal Krafttraining - einmal wöchentlich - stelle ich jetzt um auf zweimal wöchentlich. Ich habe mich wieder etwas an die Belastungen gewöhnt und kann hier fortfahren. Mit dem schlechten Wetter nahm ich auch mein Quervelo wieder hervor und düste abseits der Strassen auf Wiesen und Felder herum. Mit total drei Starts an Radquer-Rennen bis Ende Dezember werde ich wohl nicht zu fest in den Winterschlaf fallen. Entgegen dem letzten Jahr bin ich motiviert, auch das Lauftraining wieder aufzunehmen und nicht erst ab Januar. Zwei Läufe sorgen auch da, dass mein Körper die Rennintensität nicht vergessen kann. Trotzdem, sämtliche Rennen dienen nur dem Spass und sind Teil der Qualität des Wintertrainings. Mein Umfang wird sicherlich niedrig, d.h. bei 6-9 Wochenstunden liegen. Es eilt nicht. Bei schönen Winterverhältnissen werde ich bestimmt auch ab und zu eine Schneeschuhwanderung, eine Langlaufloipe oder die Tourenskis bevorzugen - Abwechslung muss sein. A propos Abwechslung: Heute Abend besuche ich seit langem wieder einmal ein Hallenbad. In den Flitterwochen hatte ich das Gefühl, dass ich viel besser schwamm als früher als Sportstudent. Ein 100m-Test im Sportpool bestätigte das aber zu krass, ich schwamm nämlich 1:14min. Weil ich dem Personal nicht glaube, dass es wirklich ein 25m-Pool war, gehe ich das heute in Reiden testen... Ob die Ernüchterung schlimm sein wird? ;-)
15.10.
Phantastische Flitterwochen
Heute sind wir nach 11 Tagen auf den Seychellen von 30° Celsius zurück in die mittlerweile kühle Schweiz gekehrt. Mit im Gepäck sind viele tolle Erinnerungen von den drei Inseln Praslin (4 Tage), La Digue (3 Tage) und Mahé (4 Tage), viele gespeicherte Sonnenstrahlen und eine ausgeruhte Seele - wir genossen jeden Tag von A-Z. Noch einmal liessen wir unser Hochzeitstag vom Juli Revue passieren und danken nochmals allen für das unvergessliche Fest! Auch verheiratet überstanden wir die 11x24h miteinander mehr als gut und so werden auch die Flitterwochen unvergesslich schön in Erinnerung bleiben. Anbei ein paar fotografische Einblicke.
03.10.
Seychellen!
In den vergangenen Wochen habe ich nach Lust und Laune trainiert. Im Gegensatz zu letztem Jahr verspürte ich einen grösseren Bewegungsdrang und so bin ich diese Woche doch wieder dreimal je eine Stunde auf dem Velo gesessen, bin einmal pro Woche Fussballspielen gegangen und habe auch das zweite Krafttraining hinter mir. Heute fliege ich mit Sonja ab in unsere Flitterwochen. Bis wir am Freitag in einer Woche wieder zurück sind, besuchen wir die Inseln Praslin, La Digue und Mahe und hoffen nicht nur auf schönes Wetter, sondern auf eine erlebnisreiche und wunderschöne Zeit. Ziemlich sicher wird es das einzige Mal im Leben sein, in dem ich auf den Seychellen Ferien mache ;-)
19.08.
Dritter am Rothrister Lauf
Eine gute Vorbereitung sieht definitiv anders aus. Ganz anders. Nach nur zwei Wochen (zu knapper) Erholungszeit nach dem Powerman und zwei Fussballabenden am Donnerstag und Freitag tat mir schon vor dem Lauf alles weh. Es war ein Abspulen der Kilometer ohne grosse Ambitionen. Aber die Strecke und der Anlass gefällt mir auch unter diesen Umständen sehr gut. Und für Bronze sowie den Kategoriensieg hat es ja trotzdem gereicht. [Rennbericht]
14.09.
Nur der "Füdlimuskel"...
Die Erholung läuft bisher planmässig. Der Muskelkater war am letzten Mittwoch noch stark, am Donnerstag nur noch schwach und am Freitag dann weg. Einzig eine Verhärtung am "Arschmuskel" - welche ich mir wohl am Donnerstag im Sportunterricht geholt hatte - blieb noch länger schmerzhaft. Mit der gestrigen Massage ist aber auch diese Blessur sozusagen weg. Zumindest im Alltag. Ob ich bis Freitag das erste Mal etwas trainiere, weiss ich nicht. Aber ich möchte noch am Rothrister Lauf über 10 Meilen starten. Hoffe, dass dies klappt.
07.09.
Rennbericht und Video
Der Muskelkater ist arg, Sportlehrer zu sein und in der Halle zu unterrichten hat auch schon mehr Spass gemacht... Aber die Freude ist noch immer riesig über das gelungene Rennen! Noch immer treffen Fotos ein, weshalb die definitive Fotogalerie noch folgen wird. Aber Spitzenfotos sind bereits mehr als genug vorhanden... Vielen Dank noch einmal an alle Fotografen, allen voran Kirsten Stenzel Maurer und Raphael Nadler! [Rennbericht][Zusammenschnitt vom SSF-Beitrag von mir (9min)][Ganzer SSF-Live-Beitrag (2h)]
05.09.
7. Rang! Topergebnis am Powerman Zofingen :-)
Wow, war das ein Rennen! Bei super Bedingungen und einer tollen Stimmung konnte ich mit dem 7. Rang meine zweite Top10-Platzierung erreichen. Und mit 6:45.30h erzielte ich eine persönliche Bestzeit! Bereits ab der zweiten Runden geplagt von Krämpfen war es ein Rennen voll am Limit. Und es ging auf! Ich bin überglücklich und danke allen, die mir die Daumen gedrückt haben und/oder an der Strecke für Stimmung gesorgt haben! Rennbericht folgt später. Hier gibts jedoch schon mal Bilder zu schauen. vielen herzlichen Dank den Fotografen für die so prompte "Belieferung"! [Bilder von Kirsten Stenzel] [Bilder von Raphael Nadler]
04.09.
Noch 24h!
So, die Bidons sind bereit, der Foodplan steht, das Velo ist gesattelt. Heute sind in Zofingen die Kids und Jugend Rennen sowie die Charity und am Abend dann die Eröffnungsfeier für die morgige Powerman-WM! Ich werde die Startnummer 10 bekommen. Um aber am Schluss in der Rangliste unter den ersten 10 zu sein, wird ein hartes Stück Rennarbeit nötig sein. Aufgrund der Konkurrenz erwarte ich enge Positionskämpfe. Ich freue mich! Und hoffe für alle Zuschauer auf einen prachtvollen und spannenden Renntag!
29.08.
Powerduathlon Gontenschwil
Zum ersten Mal startete ich in Gontenschwil und am Start war klar: Joni und ich würden ein zweisames Rennen laufen. Den ersten Lauf liefen wir verhalten, fuhren eine gute Velopace über Asphalt und Schotter und gaben uns auch auf dem 2. Lauf nicht mehr die Kante. Wer dabei gewonnen hat, war überhaupt nicht entscheidend. Wir hatten Spass und es war ein gutes "Aufwärmen" für den Powerman. Fotos sollten wir noch bekommen und folgen später. [Rennbericht]
Die zweitletzte Woche verlief neben diesem Renneinsatz wie geplant umfangarm, dafür eher intensiv. Langsam kommen die Wettkampfbeine hervor. Noch 7 Tage...
23.08.
Noch 13 Tage
Viel Neues gibt es nicht von der Trainingsfront. Ich war ziemlich müde am Weekend und mochte nicht sonderlich motiviert trainieren. Dies nicht zuletzt auch wegen Problemen mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur am rechten Bein. Fühlte sich ziemlich verspannt an. Wahrscheinlich gehen die vielen Sportlektionen - vor zwei Wochen fing ja die Schule wieder an - nicht spurlos an mir vorbei. Vielleicht auch deshalb die ungewohnte Müdigkeit. Naja, besser jetzt schlapp als in zwei Wochen. Dennoch, ein Velotraining am Freitag über 2 Runden Powerman mit 1:22h in der zweiten Runde war nicht schlecht, auch wenn es ein kleiner Murgs war... Nun versuche ich die Form noch so weit in die Höhe zu treiben wie es geht, die langen Trainings hingegen sind gemacht.
15.08.
Leise Enttäuschung
Heute stand das zweitletzte Swiss Duathlon Cup Rennen in Baldegg an. 5-20-5 waren zu absolvieren. Allerdings bereits um 8 Uhr morgens und erst noch bei regnerischem Wetter. Dementsprechend schmal war das Feld. Mit Joni, Marc Widmer und einem Brasilianer, der im Weltcup Triathlon Zirkus dabei ist, standen aber in etwa gleichstarke Gegner da. Dementsprechend eng war das Rennen. Marc machte auf dem Velo mächtig Dampf, trotzdem wechselten wir quasi zu Viert auf die letzen 5 km. Der Brasilianer setzte sich schnell an die Spitze. Nach 2.5km bekam ich immer heftigere Krämpfe/Stechen in der Lebergegend. Vielleicht das Zwerchfell, keine Ahnung. Auf jeden Fall konnte ich nicht mehr mithalten, musste Joni ziehen lassen - Gratulation an dieser Stelle für die starke Leistung nach dem gestrigen Sieg am Oberaargauer Duathlon, bin beeindruckt! - und auch Marc holte mich ein und liess mich stehen. Im Ziel konnte ich erst kaum noch stehen, jetzt ist aber alles wieder gut. Einzig die Enttäuschung über die missratene Laufperformance im 2. Lauf bleibt. Morgen wird aber auch das abgehakt sein, denn grundsätzlich stimmt der Fahrplan für den Powerman Zofingen. Am Mittwoch gabs mit Kollegen drei Runden Powerman in 1:28, 1:26 und 1:25h. Ich konnte meine Beine ordentlich fordern und bin zuversichtlich, dass bis zum 5. September die Form dann stimmt! Fotos gibts auch unter "Photos" zu sehen. [Rennbericht]
08.08.
Fortschritt
Die fünftletzte Woche vor dem Powerman war geprägt vom erneuten 32km-Lauf auf der alten PM-Strecke. Joni und ich wollten sie etwas schneller laufen als vor zwei Wochen - was uns letztlich auch gelang. Aber für die gut 4 Minuten schnellere Zeit kam uns das Tempo subjektiv doch ziemlich zügiger vor, was zeigt, dass 4 Minuten (=8 Sek/km) auf 2:19h gut zu machen doch einiges mehr an Kraft braucht. Für uns beide war der Lauf erfreulich, v.a. hatte ich kaum noch Muskulaturschmerzen und es lief ziemlich gut. Auch heute, einen Tag nach dem Lauf, zwickt nichts und ich habe auch keinen Muskelkater. Enorm, was der Körper innerhalb zwei Wochen umsetzen kann! Wer möchte, kann auf dieser [Grafik] die beiden Läufe anschauen. Grün ist die Laufgeschwindigkeit vor zwei Wochen, blau ist die Laufgeschwindigkeit von gestern. Die oberen Kurven stellen die Höhen dar (nicht ganz gleich weil ich nichts kalibrierte). Beim Wendepunkt waren wir erst 50 Sekunden schneller, doch ab km 20 waren wir dann deutlich schneller unterwegs. Die mittlere Laufgeschwindigkeit von gestern betrug 4.13 min/km, was auf 32km mit über 700 Höhenmeter doch schon ein ordentliches Tempo ist. Velo fuhr ich dagegen nur zweimal und auch der totale Umfang der Woche war nur 10h, was auf die Ruhetage und die kurze Velopause zurückzuführen ist. Ich hoffe, dass nächste Woche wieder etwas mehr drin liegt. Wobei am Sonntag dann der Baldegg Duathlon ist und somit sicherlich auch nicht allzu viel trainiert wird am Freitag und Samstag.
01.08.
Hartes Stück "Arbeit"
Puuuh, das Training hinterlässt momentan seine Spuren. Zwicken da, Ziehen dort... meine Muskulatur ist am Anschlag. Nach dem 32km-Lauf von letztem Sonntag musste ich drei lauffreie Tage einschalten, seither war ich wieder jeden Tag laufen, heute ein moderater Longjogg über 100 Minuten. Auf dem Velo kamen auch schnelle Kilometer zusammen, nebst einem langen Training am Mittwoch mit Joni über Glaubenbielenpass und Glaubenbergpass. Meine Batterien sind nicht mehr voll, aber momentan muss halt Volumen rein. Deshalb kommt es mir manchmal auch eher hart vor. Aber nach jedem gemachten Training kommt auch die Genugtuung und die Vorfreude auf den in 5 Wochen stattfindenden Powerman Zofingen steigt.
26.07.
32km-Lauf = Aua!
Die ganze letzte Woche musste ich etwas Trainingsvolumen herausnehmen. Die Beine waren immer noch müde von der Woche vorher. Ich trainierte nur noch knapp 13h, dafür kam die Frische wieder etwas zurück. Ist mir wichtig, damit die nächsten Trainings auf höherem Intensitätslevel stattfinden. Mit der Frische ist es jetzt schon wieder vorbei, ich lief gestern mit Joni - nach 2 Stunden Velo - den 2. Lauf der alten Powerman-Zofingen-Strecke, dh. für diejenigen, die es kennen, via Riedtal hoch zur Munihubelhütte und zurück, total 32km. 700 Höhenmeter aufwärts forderte die Puste, die 700 Hm abwärts hingegen die Muckis... Weil ich erst vor gut 10 Tagen meinen ersten Lauf (1:30h) über einer Stunde absolviert hatte, war dies gleich eine harte Probe. Am Ende des Laufes taten mir die Oberschenkel und die Knie richtig weh, jetzt sind es erstaunlicherweise mehr die Knie als die Muskulatur. Jetzt gilt es zuerst gut erholen und dann weiter im Text. Es muss wohl oder übel noch die eine oder andere harte Einheit in den Kasten vor dem Powerman...
20.07.
Trainingstage Engadin
Bereits sind wieder einige Tage vorbei seit meinen vier "Surlej-Tagen". Zusammen mit Joni gabs einige Radstunden, einmal sogar soviele, dass ich an mein Limit kam. Am Dienstag gabs zuerst eine Stunde Lauf, ehe wir die Pässe Julier und Albula unter die Räder nahmen. Zum Teil liessen wir es ziemlich krachen und ich musste schon ordentlich spulen, um Joni folgen zu können am Albula. So gings am Mittwoch auf einen vermeintlichen 6-Stünder: Surlej-Bernina Pass-Passo di Livigno-Passo d'Eira-Passo di Foscagno-Bormio-Tirano-Bernina Pass-Surlej. 188km. Zeit: 7:04h. Für mich war das viel. So viel, dass ich etwas nach der Mitte des Berninapasses ins Gras sitzen musste und 10 Minuten Erholung brauchte. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal zu einer Pause gezwungen war - muss Jahre zurückliegen... :-) Am Donnerstag war dementsprechend Veloruhetag, ein 1:30h Longjogg ins Val Rosegg war die sportliche Ausbeute. Am Freitag dann fuhr ich nochmals 150km über Flüelapass-Davos-Julierpass, diesmal alleine, weil Joni eine kurze Velofahrt vorzog. So waren die Trainingstage auch schon wieder vorbei, ein Hochzeitsweekend - diesmal als Gäste :-) - folgte. Wiederum 20 Trainingsstunden in etwas höheren Intensitäten als vorletzte Woche setzen die Trainingsbasis fort. Nun forciere ich auch das Lauftraining wieder. Längere Velofahrten sind "nur" noch zwei pro Woche geplant.
11.07.
AG-VS-AG-GR-SH
In der Woche nach der Hochzeit war ich zusammen mit Sonja zuerst zu Hause. Wir genossen die vielen schönen Eindrücke und es war geplant, dass wir nichts planen. So nahmen wir Tag für Tag, was uns letztlich am Mittwoch nach Ritzingen ins Goms brachte. Sonjas Eltern besitzen dort eine Ferienwohnung. Ein Velotraining im Obergoms und eines hinunter bis fast nach Sierre und zurück brachten etwas Kilometer in die Beine, ehe wir am Freitag Abend zurück nach Zofingen reisten. Gestern gings über knapp 150km rund um den Zugersee. Trainingsmässig gabs diese Woche mit 20h eher viel. Da darf ich zufrieden sein. Doch im Laufen habe ich ein grosses Defizit, spüre die Beine bereits nach 50 Minuten Dauerlauf... Mit 3 Trainingseinheiten bin ich aber im Vormarsch. Nächste Woche gehts weiter mit dem Aufbau im Graubünden, genauer in Surlej im Engadin. Zusammen mit Joni werde ich 4 Trainingstage absolvieren, ehe ich schon wieder ins Flachland zurück gehen werde, diesmal als Gast bei einer Hochzeit in Schaffhausen. So habe ich dann ein flottes "Schweizer-Reisli" zusammen! ;-)
06.07.
Sonja & Lukas Baumann
So, nun ist es definitiv. Sonja heisst nun Baumann... Nein, Spass beiseite. Unsere Hochzeit am Samstag war einfach von A-Z super. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Gäste, die uns mit ihrem Kommen einen so schönen Tag beschert haben. Besonders danken möchte ich unserem Pfarrer Ramu Bhalla, den beiden "worldclass" Tätschmeischter Andrina und Fabio, unseren beiden Trauzeugen Steffi und Hannes sowie unseren beiden Mütter, die für die so schöne Dekoration zuständig waren. Sonja und ich würden am liebsten gleich nochmals heiraten - es war alles so schön. Vielen Dank auch für alle lieben Gratulationen, Karten und Gschänkli! Ab morgen sind wir zu zweit noch etwas weg bis am Samstag (in der Schweiz), ehe ich dann zu Joni ins Engadin für eine Trainingswoche reise. Unsere Flitterwochen werden uns übrigens im Herbst in die Seychellen bringen ;-) Für alle, die ein paar Eindrücke von der Hochzeit anschauen möchten, klicken bitte [hier].
29.06.
Hochzeit!
Heute absolvierte ich endlich wieder ein Lauftraining. Die 45 Minuten im relativ flotten Tempo gaben der Beinmuskulatur gleich den Tarif durch. Ist ja immerhin fast 10 Tag her seit dem letzten Lauf. Die Nackenmuskulatur war kein Problem mehr, auch wenn sie immer noch etwas Schmerzen bereitet.
Nun noch zu etwas Aussersportlichem, was ich wegen der Vorfreude einfach nicht vorenthalten kann: Heute ist mein zweitletzter Tag im ledigen Zivilstand! Am Donnerstag werden Sonja und ich auf dem Standesamt Zofingen unseren Ehevertrag unterschreiben, ehe wir dann am Samstag in Schöftland auch kirchlich heiraten und das am Abend ausgiebig feiern werden! Ich freue mich jetzt schon riesig!
26.06.
Startverzicht
Gestern Abend versuchte ich das erste Mal seit meiner Nackenmuskulaturverhärtung und den damit verbunden Schmerzen zu laufen. Nach einem kurzen Velofährtli wollte ich die Beine für den heutigen Spiezathlon einlaufen. Das Unterfangen musste ich aber nach nicht mal 5 Minuten abbrechen und war somit nach gut 2 Kilometern schon wieder zu Hause. Die Schmerzen war gross. Heute Morgen war die Entscheidung schwierig, verlöre ich doch wichtige SDC-Punkte bzw. kann sicher keine SDC-Punkte gutmachen. Andererseits war ich von einer überaus strengen und schlafarmen Woche sehr müde. Das Risiko, wohl nur unter Schmerzen eine mässige Leistung zu erbringen war mir zu gross gemessen mit dem Aufwand.
22.06.
Viel Sport -> wenig Sport
In der letzten Woche war ich wie erwähnt in Bad Ragaz. Viel Sport war angesagt, heisst der Kurs doch auch Militärsportkurs. Meine Disziplinen waren die üblichen: Velo und Laufen. Passte! Mit dem Wetter hatten wir jeden Tag etwas Sorgen, aber letztlich wurden wir bis auf Freitag ziemlich verschont mit Dauerregen. Sowohl nach Arosa als auch nach Davos und Lenzerheide war es mehr oder weniger trocken. Nur am letzten Tag war das Nass nicht wegzudiskutieren: Es regnete, was viele zu Alternativtraining sprich Longjogg und Schwimmen bewegte. Drei Mohikaner liessen sich aber nicht vom Velo trennen und so fuhr ich auch mit, was übrigens viel Spass gemacht hat! Mit knapp 500km auf dem Velo und 4h zu Fuss war es wieder mal eine umfangreiche Woche.
Dies änderte sich seit dem Wochenende. An meinem Polterabend holte ich mir beim Rodeoreiten auf einem "Maschinen-Stier" eine heftige Schultermuskulaturverspannung. Konnte kaum schlafen geschweige denn trainieren. Auch jetzt ist es noch nicht gut, aber auf dem Wege zur Besserung. So wie die Woche ausgebucht ist wird es sowieso eine äusserst umfangarme Trainingswoche. Was ja gemäss Erfahrung nichts aussagen muss :-) Obs aufgeht, werde ich am Samstag am Spiezathlon sehen. Übrigens: Unter [Photos] sind neue Fotos vom Memorial Benny Vansteelant zu sehen und auch noch die vier einzigen vom Militärsportkurs.
14.06.
Bad Ragaz
Heute beginnt der "freiw Sommermilitärsportkurs". Als Klassenlehrer für Duathlon und Strassenradsport heisst dies: Viele Kilometer auf dem Velo und zu Fuss und gute Leute. Leider sieht das Wetter nicht super toll aus, aber wir werden das Beste draus machen. Ich hoffe, dass ich diese Woche einigermassen fit überstehen werde, denn das sportliche Programm ist happig. Quasi das erste kleine Trainingslager für den Powerman Zofingen ;-)
10.06.
Presse und TV-Bericht
Heute erschien im Zofinger Tagblatt ein kleiner Pressebericht und zudem fand ich einen kurzen TV-Bericht von focus-wtv.tv im Internet. Ist zwar flämisch kommentiert, aber mit etwas Fantasie kann man dem Kommentator folgen. Gestern hatte ich noch extrem müde Beine, was heute bereits etwas besser ist. Noch kann ich ruhen, nächste Woche wird im Militärsportkurs fertig mit lustig sein, da werden die km purzeln... :-) [Pressebericht Zofinger Tagblatt vom 10.6.2010] [TV Bericht]
07.06.
Super Resultat am Memorial Benny Vansteelant!
Unglaublich... Ich glaube, ich brauche vielleicht nochmals einen Tag um zu realisieren, dass ich so nah an der Weltspitze war wie noch nie zuvor! Nur 70 Sekunden fehlten zum Podium, dazu lief ich im 2. und 3. Lauf Laufbestzeit. Also scheller als Vansteelant, Le Duey und Sutz - irgendwie für mich noch unfassbar. Muss man sich zuerst einmal auf der Zunge vergehen lassen ;-) Mit dem 5. Rang schaute dann auch mein bisher bestes Powermanresultat heraus! Ich bin einfach nur glücklich! [Rennbericht]
31.05.
Form ja, Trainingsvolumen nein = Unsicherheit
"Es fährt sich rund, aber es läuft nicht so wie es müsste." Heisst übersetzt: Auf dem Velo bin ich momentan zufrieden mit dem Training und der Leistung, aber im Laufen bin ich viel zu wenig unterwegs. Letzte Woche gerade mal einmal. Weiss eigentlich nicht, woran es liegt, mir fehlt einfach die notwendige Motivation dazu. Weil die Vorbereitungszeit für den Powerman Zofingen (4. September) so richtig ab Mitte Juni beginnt, lasse ich mich halt so sein, nicht dass dann zur wichtigsten Trainingszeit die Motivation und vorallem der Wille nicht da ist. Die Form ist allerdings recht gut, wegen dem fehlenden Trainingsvolumen schaue ich dem Powerman Memorial Benny Vansteelant vom kommenden Wochenende in Belgien trotzdem etwas unsicher entgegen. Die Distanz über 10-30-5-30-5 km hat es in sich. Ich bin auf jeden Fall gespannt was möglich sein wird...
25.05.
Zweiter Platz am Chrono-Duo
Am Sonntag fuhr ich mit Alex Mattmann (Velorennfahrer) nach Estavayer. Zusammen nahmen wir am dortigen Paarzeitfahren teil. Nach einem harten Rennen über 26km erreichten wir den zweiten Platz! Wichtiger war aber, dass wir viel Spass hatten und ein gutes Training in der Romandie absolvierten. [Rennbericht]
22.05.
Video Intervall Duathlon Zofingen
Nach dem Vorgeschmack mit dem Teaser folgen nun die drei Videos vom Intervall Duathlon Zofingen. Früher war es Weihnachten, die man kaum erwarten konnte, heute sind es solch tolle Filme von eigenen Rennen, auf die man gespannt wartet, bis sie geschnitten sind... Herzlichen Dank an die Gebrüder Fabio (Kamera auf Motorrad und auf Strecke) und Marco Somaini (Kamera Wechselzone, Start und Ziel, www.marcosomaini.com)! Ihr habt dies einfach super hingekriegt. [IDZ Swiss Duathlon Cup] [IDZ Youth Duathlon Cup] [CAD]
16.05.
SM-Bronze am Intervall Duathlon Zofingen!
Schöner gehts kaum noch. Nach körperlichen Beschwerden in der letzten Zeit und Beinkrämpfen im Alltag glaubte ich nicht an einen Erfolg von heute. Aber es lief so rund, dass ich am Schluss dritter Schweizer wurde an der Schweizermeisterschaft! Wegen den Startverzichts von Sutz und Wenk war klar, dass Bronze im Bereich des möglichen lag, dass ich aber die Chance gleich packte unter diesen Umständen überfüllte mich im Ziel von Glück! Deshalb ist dies für mich der bisher schönste Erfolg meiner Laufbahn! Joni lag nur knapp 10 Sekunden hinter mir. In der Altersklasse 20-34 holten wir zwei gar Silber und Bronze in der SM. Gold gabs dann noch in der Teamwertung für unseren Förderverein PRODUATHLON SUISSE. Mosi lieferte das dazu nötige 3. Resultat. [Rennbericht][Presse Zofinger Tagblatt]
Marco und Fabio Somaini haben den ganzen Tag gefilmt, Ende nächster Woche werden drei kurze Clips online sein über den Youth Duathlon Cup, den CAD (Handbike und Rollstuhl) sowie dem Swiss Duathlon Cup. Hier schon mal eine kleine Vorschau dazu:
25.04.
Dämpfer zum Swiss Cup Start
Heute konnte ich am Rheintal Duathlon auf der Kurzdistanz nicht meine beste Leistung zeigen und war nicht nur über eine Minute langsamer als letztes Jahr, sondern vorallem viel zu schwach auf dem Velo. Nach dem ersten Lauf war ich noch mit dabei im Rennen um den vierten Platz, verlor aber Ende der ersten Runde den Anschluss und kassierte bis in die Wechselzone einen Rückstand von über 30 Sekunden. Eigentlich nicht unaufholbar, aber definitiv zu viel für heute. Ich kam erst spät zu einer gute Pace im 2. Lauf und verlor gleich noch eine Minute mehr auf die Konkurrenz. Es blieb der 8. Rang. Das ist natürlich ein kleiner Dämpfer, aber es war das Beste was drin lag und die anderen waren schneller. Ich konnte mich heute einfach nicht ans Limit treiben. Weiter geht es in drei Wochen mit der SM. [Rennbericht]
19.04.
Fünfter am Duathlon int. Hyères les Palmiers
Wie im 2009 reiste ich nach Südfrankreich für meinen Auftakt zur Duathlonsaison. Im Laufen fühlte ich mich erstaunlich gut und war auf dem schwierigen Terrain um einiges schneller als im Vorjahr, während die Veloleistung gleich gut war. So verbesserte ich mich vom 11. Rang von 2009 auf den 5. Rang. Damit bin ich sehr zufrieden. Auch sonst war die Reise schön. Vielen Dank meiner Mutter für die Begleitung, es hat richtig Spass gemacht! [Rennbericht]
12.04.
Côte d'Azur
Ende Woche steht nun definitiv der erste Duathlon vor der Türe. Wie schon letztes Jahr starte ich an der Côte d'Azur über 11-62-9 Kilometer. Die Strecke ist taff, viel bergauf und runter, nur der 2.Lauf ist flach wie eine Flunder. Mit der Vorbereitung bin ich soso-lala zufrieden. Einerseits stimmen die Leistungen über eine kurze Zeit, sobald es aber länger wird - im Laufen ab 10km, auf dem Velo ab 1h - bekunde ich doch noch Mühe. Trotzdem, Hyères gehört sozusagen auch zum Aufbauprogramm, auch wenn ich natürlich nicht so weit reisen werde um nicht das Beste geben zu wollen. Jetzt stehen nochmals drei gute Trainingstage an, dann zwei Tage rausnehmen und am Sonntag Vollgas geben. Immerhin kommt mit meiner Mutter ein Fan mit. Für sie wird es hoffentlich eine schöne Reise ans Mittelmeer.
05.04.
Vorboten der Form?
Während Joni in der Bretagne bei seinem Saisonauftakt gleich einen Sieg erreichte - herzliche Gratulation an dieser Stelle! - blieb ich lieber zu Hause und versuchte mich der soganannten Form zu nähern. Ich fühle mich zwar nicht speziell schlecht, aber so richtig schnell und dabei noch mühelos liefs bisher noch nicht. Das zeigte auch das "Gib Guzzi" mit Mosi. Zu zweit fuhren wir am Karfreitag zweimal die bewährte 35km-Runde rennmässig ab, dies mit Windschattenfahren. Mosi flitzte mit seinem Argon-Zeitfahrstuhl schon ordentlich schnell und brachte mich in der ersten Runde mehrmals an den Anschlag. Mit 55 Minuten über die coupierte Strecke war es dann aber wirklich schnell... So schnell, dass er das Tempo nicht mehr halten konnte und auch ich hätte sicherlich nicht mehr eine 55er Zeit hingebracht. Wir beendeten somit etwas früher und passierten die "Ziellinie" bei 1:03h :-) Samstag und Sonntag waren lockeres Fahren angesagt und heute absolvierte ich nach 3h Velo ein knackiger Koppellauf. Und siehe da: Das erste Hightlight in diesem Jahr! Auf dem Velo gabs nichts zu futtern und ich jagte dennoch zu Fuss durch die Wälder, als wäre ich frisch. Nicht einmal schwere Beine bei Anschlag-Laufen bergauf - wenn das mal keine Vorboten der Form sind (ich hoffe es zumindest). Die 350-Oster-Kilometer schienen gut getan zu haben und ich blicke guten Mutes vorwärts.
28.03.
Badener Limmatlauf
Schluss mit der Ungewissheit. Am Limmatlauf konnte ich endlich den ersten (Vorbereitungs-)Wettkampf meiner Saison bestreiten. Noch selten wusste ich mich nur so ungenau einzuschätzen vor dem Lauf wie gestern in Baden. Ich hatte wirklich kaum Ahnung, was für eine Leistung möglich ist. So entschloss ich mich für eine Grenzerfahrung und ging das Rennen sehr schnell an, musste im Mittelteil natürlich dafür büssen, konnte mich gegen Ende aber wieder einigermassen auffangen. Es reichte für den siebten Rang mit einer nur ganz gering langsameren Schlusszeit als letztes Jahr. Fazit: Noch nicht tempofest, aber im Laufen bin ich auf dem richtigen Weg. Fotos werden noch folgen. [Rennbericht]
22.03.
Saisonstart rückt näher
In vier Wochen werde ich bereits in Südfrankreich an der Startlinie gestanden sein und hoffentlich erfolgreich den ersten Duathlon der Saison 2010 gefinisht haben. Bis dahin stehen noch einige harte Trainings an um an der Tempohärte zu arbeiten. Seit Februar kann ich mit einer starken Trainingsgruppe in Sursee einmal pro Woche schnelle Laufeinheiten abspulen. Diese Trainings sind für mich sehr wertvoll, geht man doch in der Gruppe eher mal an die Grenze oder macht die eine oder andere Serie mehr als alleine. Es läuft nicht schlecht bei Trainings wie zweimal 4x4' oder 5x6'. Die Frage ist nur, wie es aussieht, wenn alles an einem Stück gelaufen werden muss. Aufschluss wird mir am Samstag der Badener Limmatlauf geben. 13 Kilometer sind dort zu laufen und ich muss sagen, ich habe keine Ahnung, ob ich ein schnelles Tempo von A-Z durchstehen kann. Auf alle Fälle werde ich es probieren und mein Bestes geben. Ich bin gespannt auf die Überprüfung meines Formstandes. Auf dem Velo fühle ich mich wohl, es fehlen dort aber die gezielten Tempotrainings und so bin ich in der zweiten Disziplin ebenfalls mit einer gewissen Unsicherheit da, wie es dann im Wettkampf aussehen wird. Zum guten Glück habe ich noch etwas Zeit. Übrigens: Am Samstag hatten wir Sportlehrer Fortbildung, u.a. im Parkour, einer Art Hindernislauf im urbanen Stadtgebiet, geübt in der Halle an Geräten. Eine super Sportart für Kraft, Koordination und Ausdauer. Da wurden mir wieder mal Grenzen aufgezeigt, ich habe noch heute Muskelkater in den Armen... Aber Spass hat es gemacht!
15.03.
Ascona statt Zofingen
Noch vor Freitag Mittag reiste ich mit Joni nach Ascona, wo wir direkt an der schönen Seepromenade in einem Hotel logierten. Die zweieinhalb Tage konnten wir ideal nutzen. Fahrten am Lago Maggiore Richtung Verbania, hinauf Richtung San Bernardino und beinahe zuhinterst ins Maggiatal liessen mich wieder etwas Kilometer sammeln und auch im Laufen kamen noch zwei weitere Stunden dazu. Insgesamt trainierte ich 11.5h im Tessin an der Sonne und kann damit auf eine gute Trainingswoche zurückblicken und freue mich, wenn ab Mitte Woche auch hier bei uns im Mittelland der Frühling langsam Einzug halten wird.
08.03.
Saisonplanung steht
Immer, wenn man wieder etwas in Fahrt kommt, bremst das Wetter. Ich meine auf dem Velo, wagte mich am Weekend nicht auf die Strassen nach dem erneuten Wintereinbruch. Dafür waren die Läufe schön, vorallem am Samstag durch die frisch verschneiten Waldwege die erste Spur zu legen. Grip war jedenfalls vorhanden und es gab sowas wie einen Longjogg mit 1:20h, obwohl bei mir eigentlich erst Trainings ab 90 Minuten dieses Prädikat verdienen. Aber es war der längste Lauf dieses Jahres bisher. Ansonsten gilt noch zu erwähnen, dass ich am Freitag noch eine andere Premiere verzeichnen konnte: Das erste Mal mit dem Wettkampfvelo im 2010. Die Einstellungen sind noch vom letzten Jahr und ich fühle mich schon recht wohl darauf - mit Ausnahme des Sattels... Das verschneite Weekend brachte aber auch seinen Vorteil, ich kam endlich dazu, meine eigene Saisonplanung vorzunehmen. Während bis zum Sommer die Swiss Cup Rennen sowie der Powerman Memorial Benny Vansteelant im Vordergrund stehen, gilt ab Juni der Fokus für den Powerman Zofingen. Ob ich in Österreich starten werde zwei Wochen zuvor, werde ich spontan entscheiden. Ziel ist einfach, mit 100% aufgeladenen Batterien in Zofingen an den Start zu gehen um dort eine neue persönliche Bestleistung zeigen zu können. A propos persönliche Bestleistungen: Ich will endlich meinen ersten 5000m Lauf auf der Bahn laufen und im Training während einer Stunde eine Durchschnittsleistung von 320 Watt knacken. Falls ich beides erreiche, sind gute Resultate beinahe automatisch inklusive ;-) [Saisonplanung]
01.03.
Training statt Wettkampf
Nach den Schneesporttagen in Engelberg zog ich am Wochenende die Velotrainings einem Start am Reusslauf in Bremgarten vor. Ich lief unter der Woche keinen Meter und auch aufs Velo kam ich in den Bergen natürlich nicht. Bei schönem Wetter genoss ich so zwei gute 2-Stünder auf dem Velo mit je einer Stunde Lauf dazu. Endlich ist auch im Wald das Eis und der Schnee mehrheitlich weg, sodass ich im Wald laufen konnte. Bei uns natürlich alles coupiert, sodass etwas Muskelkater hängen geblieben ist :-)
22.02.
Harzige Weekends
Im Moment heisst es Durchbeissen. Für einmal nicht mehr wegen dem Wetter - das ist ja mittlerweile ganz okey mit den 4-9°C - nein, wegen schweren Beinen. Im Krafttraining ist momentan freitags Kraftaufbau angesagt, da trainiere ich jeweils bis es beinahe nicht mehr geht. Und das verkraften meine Muskeln noch nicht so toll. So läufts am Weekend jeweils nur sehr harzig. Vorallem beim Laufen. Erst recht, wenn man im Wald unterwegs ist, wo der Schnee noch nicht geschmolzen ist bzw. es fast immer sehr holprig, eisig und einfach mühsam ist zum Laufen. Daran zu denken, dass ich am Samstag am Reusslauf starten werde, ist fast ein Graus. Aber vielleicht hilft es ja dann, dass ich am Vortag kein Krafttraining machen werde. Bin nämlich ab Dienstag in Engelberg. Wir führen dort oben für unsere Lernenden Schneesporttage durch: Eislaufen, Eishockey, Curling, Schneeschuhlaufen, Bikeboarden, Skifahren, Snowboarden. Für mich heisst dies auch: Weniger Laufen, weniger Velofahren. Aber ich freue mich, war ja früher ein angefressener Wintersportler mit bis zu 50 Schneesporttagen pro Jahr...
15.02.
Fertig mit Schöggele
Langsam aber sicher ist die aufgetankte Wärme aus Gran Canaria schon wieder verbraucht - es ist ja ordentlich kalt... Nachdem zu Wochenbeginn gehofft hatte, es werde etwas besser gegen Ende Woche und nur einmal auf dem Velo sass, musste ich am Wochenende einsehen, dass mich nun der harte Winteralltag wieder gepackt hat. Mit etwas Muskelkater vom ersten Kraftaufbautraining vom Freitag liefs nicht sonderlich rund. Auf dem Velo gings noch - da war die kalte Bise im Gesicht störender - im Laufen hingegen fand ich keine guten Beine. Na gut, es ist ja Trainingszeit und irgendwann muss ich mit den grossen Gewichten beginnen. Da verstehe ich meine Muckis, wenn sie noch etwas Anpassungszeit brauchen. Nun ist fertig mit Schöggele, kein Trainingslager mehr und somit darf das Wetter kein Argument mehr sein, sonst komme ich ja gar nie mehr zum Training wenn man die Wetterprognosen anschaut...
06.02.
Zurück vom Trainingslager Gran Canaria
Heute landete der Air Berlin Vogel aus Las Palmas in Basel. Die Leute haben etwas mehr an als auf der Kanareninsel, ich bin wieder zurück in der Heimat :-) Es waren solide zwei Trainingswochen. Ich konnte mich wieder an tägliches Training gewöhnen, fühle mich deutlich wohler und fitter. Vergleichsweise fiel nicht sehr viel Umfang an und die langen Velofahrten fehlten. Aber bewusst. Man kann ja nicht quasi von Null auf Hundert durchstarten...Und eines der wichtigsten Ziele war verletzungsfrei und gesund zurückzukehren. Die Schmerzen am Fussknöchel sind wieder weg und ich konnte die letzten Tage wieder normal trainieren mit je ungefähr 60 Minuten Lauf am Morgen und am Nachmittag einer 3-4 stündigen Velofahrt. Und das Wetter war gegen Ende sensationell, stahlblauer Himmel am Freitag, den ganzen Tag! Ich genoss die Wärme in vollen Zügen und nehme aber nicht nur eine gesunde Bräune mit nach Hause, sondern auch viel Motivation für den kommenden Formaufbau. Es soll ja im Frühjahr mein einziges Trainingscamp bleiben und vielleicht machte es gerade deshalb soviel Freude. [Photogallerie]
03.02.
Regen -> Wind -> Sonne
Turbulente Tage erlebten wir hier auf der Insel. Sonntag Nacht schüttete es wie aus Kübeln, das Prasseln des Regens auf dem Bungalowdach war beinahe schlafraubend...Am nächsten Morgen war der sonst leere und scheinbar übergrosse Kanal zum Meer hinunter prallvoll mit braunem, reissendem Wasser von den Bergen. Da weiss man wiedermal, weshalb der Kanal so riesengross ausgebaut ist...Luca und ich fuhren trotzdem in die Berge. Es regnete nicht andauernd, aber immer wieder. Und erstaunlicherweise waren die Temperaturen recht mild. In kurzen Hosen gabs oben auf der Fataga auf ca. 1000müM nicht mal Hühnerhaut. Trotzdem, etwas mehr als drei Stunden Velofahrt genügten. Aufs Lauftraining verzichtete ich, weil mein linker Fussknöchel noch immer etwas schmerzte. Am Dienstag war das Wetter nicht wirklich besser, dunklere Wolken als in den Bergen kanns fast nicht geben - entsprechend wählten Luca und ich zuerst die Küste, ehe wir nach Santa Lucia hochfuhren. Starker Wind, um die engen Kurven teilweise richtige Sturmböen machten das Velofahren nicht einfacher. Oben war dann erneut Regen und wir kehrten um. Zurück an der Küste gings im flotten Gegenwind zurück. Die Windräder liefen auf Hochtouren, unsere Beine auch, damit wir einigermassen vorwärts kamen. Am Abend wagte ich mich wieder auf ein 30 Minuten Läufchen - der Fuss hielt! Zum guten Glück. Heute war dann Krafttraining angesagt. Sprudelbad mit Sonnenbad folgte. Ja, Sonnenbad! Das schöne Wetter kehrt wieder zurück, zumindest an der Küste. Chöli und ich genossen die Wärme, drehten noch ein 1:20h Ründchen auf dem Velo und machten es uns in einem Cafe bequem. Es folgen die letzten zwei Tage, das Wetter sollte halten. Ich habe vor, nochmals zwei gute Läufe und je zwei 3-4h Velofahrten zu absolvieren, dann kann ich sehr zufrieden sein.
31.01.
Im Soll
Nun ist aber mächtig Leben in die Bude gekommen. Nachdem ich bisher grundsätzlich alleine hier auf Gran Canaria war und mit Sven Schelling per Zufall ein "Gspänli" traf, ist am Mittwoch ein Kollege von Sven eingetroffen und gestern Samstag nochmals zwei schweizer Elitefahrer und auch meine zwei Kollegen Chöli und Luca. So war unsere gestrige Abendrunde zu Siebt! So machts natürlich Spass. Sportlich war ich Donnerstag und Freitag alleine unterwegs. Je einmal rund eine Stunde Lauftraining und 2:20h bzw. 3:20h Velo am Nachmittag. Am Samstag spulte ich dann mit den beiden Strassenfahrer 4.5h ab. Das Training macht richtig Freude und mein Körper gewöhnt sich langsam wieder daran. Einziges kleines Problem stellt mein linker, medialer Fussknöchel dar: Die Sehne schmerzt. Heute habe ich Ruhetag und selbst bei 30 Minuten lockerem Joggen mit Chöli spürte ich die Schmerzen. Nun heisst es Aufpassen. Momentan ist es stark bewölkt, noch konnte sich die Sonne nicht durchsetzen. Hoffe, dass es wieder schöner wird. Und wenn nicht, ist es auch nicht weiter tragisch, zu Hause soll es ja um ein paar Grade kühler sein. Und während hier unten Schnee nur im Namen des Berges "Pozo de las Nieves" vorkommt, ist Schnee in der Schweiz zur Zeit Programm...
26.01.
Trainingscamp auf Gran Canaria
Seit Samstag bin ich im warmen Süden. Es tut gut, wieder mal Wärme zu tanken und in kurz-kurz zu trainieren. In der ersten Woche rechnete ich eigentlich damit, dass ich alleine bin. Die zwei Kollegen Chöli und Luca kommen dann auf meine zweite Woche runter. Beim Einchecken am Flughafen traf ich aber Ex-Duathlet Sven Schelling. Er wohnt in derselben Bungalow-Anlage und seine Kollegen treffen ebenfalls erst am Mittwoch bzw. Sonntag ein. So verbringe ich mit ihm das Training und einen grossen Teil der Freizeit, macht riesig Spass. Trainingsmässig rollten wir am Samstag ein, danach lief ich zwei Tage am Morgen 53 Minuten und fuhr dann mit Sven je ca. 3h Velo. Heute gabs 4:45h auf dem Sattel. Bis jetzt läufts eher besser als erwartet, denn ich habe zu Hause nicht wirklich viel gemacht. Morgen ist ein halber Ruhetag, dh. Krafttraining und ein lockeres Läufchen. Das Wetter ist wie gewohnt ideal, die Bungalows gut und die Stimmung top! :-)