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15.12.-29.12.2004
TRAININGSLAGER GRAN CANARIA 2004
Wie letztes Jahr trainierte ich
Ende Dezember auf Gran Canaria an der Wärme. Zusammen mit den anderen
Athleten machte es viel Spass. Tagesberichte, Fotos und Zahlen vom ersten
Trainingslager für die Saison 2005.
Zu den [Bildern]
Athleten
15.-29.12.2004 - Alain Friedrich und Lukas
Baumann
11.-25.12.2004 - Jonas Baumann
19.-26.12.2004 - Ronnie Schildknecht und Marc Widmer
Training
| Velo |
56:01 h in 11 Trainingseinheiten (1350 km) |
| Laufen |
0:00 h (Laufpause aufgrund Wadenzerrung) |
| Total |
56:01 h in 11 Trainingseinheiten |
Tag 0 |
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bewölkt, regnerisch, viel Wind,
20°C |
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| 5:00 Uhr, Abfahrt |
Mit
Auto Bottenwil-Friedrichshafen (2:20h)
Flug mit Hamburg International Friedrichshafen-La Palma-Las Palmas
(5:30h)
Mit Car Las Palmas-Maspalomas (0:30h |
| 15:30 Uhr, Ankunft |
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Langer Anreisetag ohne Training
Der Tag war lang. Um 4.30 Uhr aufgestanden, um 10 Uhr zusammen mit Alain
in Friedrichshafen abgeflogen, via Inselhopping über La Palma um
14.30 Uhr Ortzeit (1h zurück!) auf Gran Canaria gelandet. Das Bungalow
im Cay Beach Princess in Maspalomas scheint aber echt ideal zu sein.
Mein Bruder Jonas war schon seit Sonntag dort, leider hatte er bis jetzt
sehr schlechtes Wetter. Wir sind aber guten Mutes, dass sich das bereits
morgen ändern kann... Nach der Velo-Montage und dem allgemeinen
Einrichten ging Alain noch Laufen. Ich mache aber noch immer Laufpause
und blieb so ohne Training. Das Abendessen war zu unserer Zufriedenheit.
Ganz im Gegensatz zu letztem Jahr im Colorado Golf...
Tag 1 |
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sonnig/leicht bewölkt, viel Wind,
22°C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
3:43 h |
91.9 km, 24.9 km/h |
| 17:30 Uhr, Kräftigung |
0:30 h |
Rumpf und obere Extremitäten |
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| Veloroute |
Maspalomas-El Doctoral-Santa Lucia-San Bartolomé-Ajacata-San
Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas |
Kurz-kurz an der Sonne!
Der erste Trainingstag und erst noch die Premiere im neuen Outfit (neue
Radbekleidung). Anscheinend brachten Alain und ich das schöne Wetter
mit, auf alle Fälle war es recht sonnig, die dichten Wolken erreichten
uns nicht. Das Bergefahren macht schon jetzt wieder viel Spass. Nur
die Strecke von Maspalomas nach Fataga (benutzten wir letztes Jahr am
meisten) wird zur Zeit erneuert und es hat Baumaschinen dort. Mit dem
Velo kommt man aber gut durch - zum Glück!
Tag 2 |
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sonnig/z.T.stark bewölkt, viel
Wind, 21°C |
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| 10:30 Uhr, DM Velo |
4:39 h |
107.4 km, 23.2 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Ajacata-El
Chorillo-Ajacata-Santa Lucia-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas |
Hühnerhaut in den Bergen
Strahlend schönes Wetter in Maspalomas, aber dicke Wolken in den
Bergen. Wir entschieden uns trotzdem für die Berge, weil man dort
friedlich fahren kann. Ganz im Gegensatz zur Küstenstrasse. Wir
starteten wohl etwa eine Stunde zu früh, denn hinter uns kam das
schöne Wetter hoch. So war es teilweise etwas kühl zuoberst.
Die Ärmlinge wurden auf alle Fälle mehrmals gebraucht. Bei
der Abfahrt war es aber wieder schön und es reichte auch zu Hause
noch, um sich im Liegestuhl etwas zu sonnen.
Tag 3 |
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sonnig, mittlerer Wind, 21°C |
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| 10:40 Uhr, DM Velo |
6:10 h |
140.8 km, 23.0 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Aguimes-Ingenio-Pozo
Las Nieves (1900m)-Tejeda-Ajacata-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas |
Pech in der ersten Königsetappe
3500 Höhenmeter waren heute zu bewältigen. Mit 6 Stunden Fahrzeit
Grund genug von einer ersten Königsetappe zu sprechen. Nach über
1000 Höhenmeter waren wir nach 2:20h am Fusse des legendären
Pozo las Nieves. Knapp 2000m aufwärts in unerbärmlichen Rampen,
die seinesgleichen vergebens suchen, liess den Atem schneller werden.
Wie gut, dass wir alle 39x29 gekettet hatten...Nach einer ersten, sehr
kühlen Abfahrt geschah im Wiederaufstieg einer Zusatzschlaufe das
Unfassbare. Alain verhakte sich mit seinem Vorderrad an Jonis Hinterbau,
wobei dessen Wechsler in mehrere Teile zerlegt wurde! Fazit: Kaputt,
ganz kaputt. Und dies mitten in den Bergen. Ein erster Autostopp brachte
Joni nach Ajacata, von wo aus wir ihn nach San Bartolomé schoben.
Die Leute am Strassenrand schauten etwas ungläubig zu. Ein zweiter
Glücksgriff brachte ihn mit Autostopp nach Hause. Alain und ich
brausten danach ziemlich abgekühlt die 1000 Höhenmeter hinunter
nach Maspalomas. Die Beine waren schon ziemlich müde und wir freuen
uns alle auf den bevorstehenden Ruhetag.
Tag 4 |
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sonnig, mittlerer Wind, 21°C |
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| Spazieren |
0:40h |
Ruhetag |
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In der Ruhe liegt die Kraft
Gemütlich Morgenessen, abhängen, TV schauen, einkaufen, am
Pool Karten schreiben, zum Strand spazieren und lesen. Viel mehr gibts
nicht zu berichten vom Ruhetag. Da Jonis Rad noch nicht fahrtüchtig
gemacht werden konnte (Sonntag...) verzichtete auch ich auf eine Caférunde
auf dem Rad.
Tag 5 |
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sonnig/leicht bewölkt, wenig Wind,
23°C |
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| 12:00 Uhr, DM Velo |
4:02 h |
99.3 km, 24.8 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Arguineguin-El Baranquillo-Ayacata-Santa
Lucia-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas, Marc, Ronnie |
Zu Fünft
In der Nacht zuvor kamen Marc Widmer und Ronnie Schildknecht mit reichlich
Verspätung (Schnee in der Schweiz) für eine Woche nach Gran
Canaria. So gings also zu fünft auf die Trainingsrunde. Marc hatte
39x23 gekettet. Für so viele Bergkilometer eine reichlich harte
Wahl... Die Stunden verflogen im Nu, wir diskutierten sehr viel. Es
zeigte einmal mehr, was für eine Bereicherung mehrere Athleten
für einander sind. Vorausgesetzt, man versteht sich gut und ist
ungefähr auf demselben Niveau.
Tag 6 |
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sonnig/bewölkt, mittlerer Wind,
22°C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
4:53 h |
117.7 km, 24.3 km/h |
| 17:00 Uhr, Kräftigung |
0:40 h |
Rumpf und obere Extremitäten |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Ajacata-(umkehr vor Tejeda)-Ajacata-Santa
Lucia-(Umkehr bei weissen Steinen)-San Bartalomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas (bis 2:20h Marc und Ronnie) |
Allerwertester
Das Wetter soll sich umgeschlagen. So war es kein Wunder, dass viel
mehr Wolken ab und zu die Sonne verdeckten. Bei Ajacata (1100müM)
kehrten Marc und Ronnie um, weil sie ein 3 Stünder auf dem Plan
hatten. So fuhren Alain, Joni und ich alleine weiter. Allerdings war
das Wetter vor Tejeda so kühl und bedeckt, dass wir zurückfuhren
und über eine andere Zusatzschlaufe Zeit schindeten, damit wir
eine Endzeit zwischen 4:30 und 5h erreichten. Heute tat mir mein Allerwertester
etwas weh, aber alles im grünen Bereich. Das gibts halt zwischendurch.
Tag 7 |
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erst sonnig, dann Regen, mittlerer Wind,
20°C |
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| 9:40 Uhr, DM Velo |
6:11 h |
149.9 km, 24.4 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Mogan-San Nicolas-Artenara-Tejeda-Ajacata-San
Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas (bis 4:45h Marc und Ronnie) |
Kaum noch schalten können
Die zweite Königsetappe stand an. Wieder zu fünft rollten
wir auf der Küstenstrasse mit etwas Rückenwind flott Richtung
San Nicolas (obwohl Küstenstrasse bereits über 1000 Hm!).
Dort tankten wir Wasser und ein Lastwagen lotste uns durch das unübersichtliche
Städtchen zum richtigen "Ausgang". Nun gings in einem
verlassenen Tal zurück ins Landesinnere und hoch in die Berge.
Wir fühlten uns fast wie Abenteurer. Die Wolken wurden immer dichter
und die Temperatur ständig kühler. Auf etwa 1000 Höhenmeter
fing es an zu Niseln und ging bald in Regen über. Obwohl mit Ärmlingen
und Regenjacke ausgerüstet wurde es sehr schnell bitter kalt an
Händen und Füssen. Nicht mal eine Stunde später konnten
wir kaum noch die Schaltgriffe betätigen. Die Finger waren völlig
kraftlos und schier lahm vor Kälte. Ziemlich unangenehme Sache.
Doch wir mussten da durch. Gottlob waren danach die Strassen wieder
trocken, doch die Füsse fühlten sich auch zu Hause noch wie
Klumpen an. Am Abend war uns klar, dass dies schon ein bemerkenswerter
Ride war, den wir wohl nicht so schnell wieder vergessen werden.
Tag 8 |
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erst sonnig, dann Regen, mittlerer Wind,
20°C |
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| Nix getan! |
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hang loose... |
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Ruhetag
In den letzten Trainingslagern fuhren wir auch am Ruhetag noch eine
kurze Runde. Diesmal nicht. Es macht auch Spass einfach herumhängen.
Tut auf alle Fälle gut. Und es werden noch ein paar lange Trainings
kommen, für die es gilt, sich nochmals so gut als möglich
zu erholen. [Zwei 2er Zyklen mit 6h-Fahrten und einem halben Ruhetag
(1-2h Training) dazwischen]
Tag 9 |
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sonnig/bewölkt, 19°C |
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| 10:00 Uhr, DM Velo |
5:58 h |
141.1 km, 23.8 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Ingenio-Pozo
las Nieves (1900müM)-Tejeda-Ajacata-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Jonas, Lukas |
Pozo zu Weihnachten :-)
Unglaublich, aber wahr. Wir wagten uns nochmals an den mir steilsten
und längsten bekannten Anstieg, nämlich an den Pozo las Nieves.
1650m aufwärts. Wir brauchten dazu 1:35h, genau gleich lang wie
schon beim ersten Mal. Nur dass er uns diesmal "lockerer"
vorkam. Man kann den Berg grob in drei Stücke zerlegen: 27 Minuten
normale Steigung, danach 30 Minuten brutal harte Rampen hochkämpfen
und letztlich noch 38 Minuten wechselndes Terrain mit steileren, aber
auch flacheren Abschnitten. Mit 1000 Höhenmeter und 2:20h Vorbelastung
war der Pozo unser Weihnachtsgeschenk :-) Danach gings wieder nach Tejeda,
wo wir an der Tankstelle jeweils Wasser kaufen und über Ajacata
und Fataga wieder nach Hause nach Maspalomas. Diesmal kamen wir alle
ohne Defekt zurück.
Tag 10 |
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sonnig/stark bewölkte Berge, 20-23°C |
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| 10:00 Uhr, DM Velo |
5:50 h |
153.6 km, 26.6 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Ingenio-Pozo
las Nieves (1900müM)-Tejeda-Ajacata-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Lukas, Marc, Ronnie |
Auf der Küstenstrasse geblieben
Joni musste wieder nach Hause reisen, er kam ja schliesslich auch früher.
Ein letztes Mal trainierten wir mit Marc und Ronnie, denn auch sie reisen
morgen wieder nach Hause in die Schweiz. Eigentlich wollten wir unsere
"Kälte-Tour" (siehe Tag 7) wiederholen, diesmal bei gutem
Wetter wohlverstanden. Während es entlang der Küste schön
und sonnig war, lagen die Bergen erneut dick verhangen in den düsteren
Wolken. Und weil wir alle keine Lust auf kalte Füsse, klamme Finger
oder gar einer Heimreise im Bus hatten, beschlossen wir weiter auf der
Küstenstrasse zu fahren und nach 3h umzukehren. Nach San Nicolas
war die genannte Küstenstrasse wunderschön, führte aber
ganz schön in die Höhe. Dort oben war ein kleines, spontanes
Fotoshooting angesagt. Ich hatte den ganzen Tag Probleme im Sitzbereich
und fühlte mich deshalb nicht sonderlich wohl. Letztlich war ich
echt froh, als ich vom Rad steigen konnte.
Tag 11 |
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sonnig/leicht bewölkt, 23°C |
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| 11:00 Uhr, ERH Velo |
2:27 h |
62.9 km, 25.8 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Puerto Mogan [Café Pause]-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Lukas |
"Kafitüürli"
Nach den doch recht anstrengenden zwei letzten Tagen war heute Erholung
angesagt. Aktive Erholung. Alain und ich sind ja nun noch allein hier,
und so tuckerten wir zwei sehr gemütlich nach Puerto Mogan, wo
wir in einem Strandcafé einkehrten. Es war echt cool, auch die
Aussicht trug zur guten Laune bei ;-) Ok, nach etwa einer Stunde rollten
wir wieder zurück. Wir witzelten, dass es hart war, so locker zu
fahren. Gemeint ist natürlich die Beherrschung, tatsächlich
immer im Erholungsbereich zu fahren und nicht schneller. Das Kafitüürli
nützte aber gut, wir fühlten uns beide viel erholter nachher.
Tag 12 |
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bewölkt/regnerisch, starker Wind,
19°C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
6:07 h |
152.2 km, 25.0 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Aguimes-Maspalomas-Fataga-San
Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Lukas |
Auf der Flucht vom Regen
Einmal mehr startete der Trainingstag mit dem Erklimmen der Alto Fataga
(930müM). Eigentlich wollten wir über die Berge auf die andere
Seite in der Inselmitte. Doch es regnete in San Bartolomé immer
stärker, und so kehrten wir um. Der Regen blieb aber lange unser
Begleiter, doch in den tieferen Regionen war es nicht noch so kühl
wie oben. Es blies aber ein sehr starker Wind. So rasten wir mit vollem
Rückenwind auf der Küstenstrasse nach Maspalomas und fuhren
- damit die 6h voll wurden - wieder hoch zur Alto Fataga. Mit einer
Zusatzrunde im Sonnenland und zum Strand von Playa del Ingles beendeten
wir diesen "Arbeitstag". Zu Beginn fühlte ich mich müde
und konnte mir kaum vorstellen, 6h zu trainieren. Doch ab der Hälfte
waren zu meiner Ueberraschung plötzlich gute Beine gekommen. Und,
unglaublich, aber wahr: Meine Sitzbeschwerden vom Tag 10 waren fast
wie weggeblasen!
Tag 13 |
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bewölkt, dann sonnig, starker Wind,
20°C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
6:01 h |
141.3 km, 23.6 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Ajacata-"Nationalpark bei Soria"-Saftpass
(vor San Nicolas)-Mogan-Maspalomas |
| mit dabei |
Alain, Lukas. Matthias Hecht |
Kokos-Papaya-Kuchen auf dem Saftpass
Ein letztes Mal schwangen wir unsere Hinterteile auf die Velos. Und
nochmals für lange 6 Stunden. Mit dabei war heute der Triathlet
Matthias Hecht. Da das Wetter im Nordosten sehr schlecht aussah, entschieden
wir uns für den Westen. Über Fataga fuhren wir hoch in die
Berge und rollten über die holprige Strecke durch eine der schönsten
Landschaften der Insel. Es sieht dort oben aus wie in einem Nationalpark.
Kleine Seen, Fichtenwälder, traumhafte bergige Umgebung und Sonne!
Nach der Abfahrt auf Mogan kletterten wir auf den Saftpass. Dort oben
gibts ein herrlicher Fruchtsaftstand der auch Kuchen verkauft. Zum Beispiel
Kokos-Papaya-Kuchen. Schmeckte echt lecker! Nach der Rückfahrt
über die Küstenstrasse packten wir am Abend die Koffer. Zumindest
das Training war somit erfolgreich vorbei gegangen.
Tag 14 |
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sonnig, windig, 23°C |
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| 12:30 Uhr, Abfahrt |
Mit
Car Maspalomas-Las Palmas (0:40h)
Flug mit Hamburg International Las Palmas-Friedrichshafen(15:50-21.25)
Mit Auto Friedrichshafen-Bottenwil |
| 00:30 Uhr, Ankunft |
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Heimreise gern angetreten
Auch der letzte Part unseres Trainingslager ging gut, wenn auch über
viele Stunden. Die Heimreise traten wir - Alain und ich - gerne an.
Wir freuen uns beide auf erholsame Ruhetage nach einem für uns
fast perfekt getimten Trainingsumfang. Aber allzu lange werden wir die
Beine sicher nicht hochlagern können...
Herzlichen Dank an alle, die zu diesem gelungenen Trainingscamp beigetragen
haben. Es hat mir viel Spass bereitet, mit Euch - Jonas, Alain, Marc,
Ronnie und auch Matthias - flotte Trainingsrunden zu absolvieren. Einen
besonderen Dank geht an Alain, der es über die ganze Zeit mit mir
so gut in einem Bungalow ausgehalten hat! :-)
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