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30.01.-13.02.2005
TRAININGSLAGER GRAN CANARIA FEB 2005
Nach dem zweiwöchigen Trainingslager
im Dezember auf Gran Canaria reiste ich mit Jonas erneut auf die kanarische
Insel. Leider mit der Erkenntnis, dass wir zwei für kanarische
Verhältnisse eher schlechte Wochen erwischten. Wir konnten dennoch
genügend gut trainieren und somit ist mein erstes Fundament an
Grundlagenausdauer fertiggestellt.
Zu den [Bildern]
Athleten
Jonas und Lukas Baumann
Training
| Velo |
49:00 h in 11 Trainingseinheiten (1200 km) |
| Laufen |
4:28 h in 7 Trainingseinheiten |
| Total |
53:28 h in 18 Trainingseinheiten |
Tag 0 |
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bewölkt, 17°C |
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| 8:00 Uhr, Abfahrt |
Mit
Auto Bottenwil-Zofingen, danach mit Zug und Bus zu Euro Airport
Basel (1h)
Flug mit Hapag Lloyd Basel-Las Palmas (3:40h)
Mit Car Las Palmas-Maspalomas (0:30h) |
| 17:30 Uhr, Ankunft |
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Ankunft ohne Velos!
Mann, war das ein Tag. Angefangen hatte er noch gut. Die Anreise nach
Basel war kurz und freundlich - für uns der idealste Abflug-Flughafen.
Dank Rückenwind war auch der Flug kurz. Doch dann der Schreck:
Nachdem wir in Las Palmas unsere Koffern erhielten, warteten wir vergebens
auf unsere Bikekoffern. Alle anderen Leute waren weg, das Gepäckband
stand still. Wir mussten zum Gepäckservice, füllten einen
Verlustschein aus und reisten ziemlich verspätet ohne unsere Velos
in unsere Unterkunft.
Das Appartement ist akzeptabel, aber leider stellten wir beim Nachtessen
fest, dass die Küche ziemlich zweitklassig hantiert. Nichts war
gut ausser dem Mineralwasser... Naja, immerhin besitzen wir eine eigene
Küche ;-) Doch in der Ungewissheit, wo unsere Velos steckten, wann
und ob sie zu uns geliefert werden, zu Bett zu gehen, war schon irgendwie
komisch. Immerhin sind wir ja nur zum trainieren hier her gekommen!
Uebrigens: Wir hätten die Winterjacke doch mitnehmen sollen, in
der Wohnung ists nämlich saukalt!
Tag 1 |
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bewölkt/regnerisch, 16°C |
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| 13:40 Uhr, DM Velo |
3:12 h |
75.4 km, 23.6 km/h |
| 19:00 Uhr, DM Lauf |
0:42 h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Santa Lucia-Richtung Ingenio, Kehre-Santa
Lucia-Fataga-Maspalomas |
Debut der Silberhosen
Am Morgen kam um 11 Uhr der Anruf, dass unsere Velokoffer vom Flughafen
an die Reception geliefert worden sind. Somit konnten wir also heute
noch aufs Rad, was uns sehr erfreute. Doch es war nichts mit kurzen
Hosen. Langes Unterleibchen, langes Trikot, Wintersocken und Beinlinge
waren angesagt. Übrigens die erste Fahrt in den nagelneuen grauen
Hosen und den Beinlingen. Die bisherigen schwarzen Hosen waren eine
Fehllieferung. Das Wetter war sehr unbeständig, so kamen wir mehrmals
in Regenschauer. Nach einem kurzen Essen absolvierten wir noch ein Lauftraining
durch den Park in Maspalomas. Obwohl wir gut trainieren konnten, hoffen
wir doch auf baldig besseres Wetter.
Tag 2 |
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sonnig/bewölkt, kühl, 17°C |
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| 10:00 Uhr, DM Lauf |
0:31 h |
locker im Park |
| 12:45 Uhr, DM Velo |
4:03 h |
99.4 km, 24.7 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Soria-Passstrasse runter Rtg Mogan und
wieder rauf-Ayacata-Cruz de ...-Ayacata-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
Sogar die Butter stinkt...!
Irgendwie ähnelt unser Bungalow einem Kühlschrank. Auf jeden
Fall ists den ganzen Tag sau kühl drin. Die Lage ist so exakt blöd,
dass unser Balkon genau nie ein Sonnenstrahl abkriegt...Also, fertig
gelästert. Am Morgen - nach einem feudal schlechten Morgenessen
(sogar die Butter stank!) [shit, schon wieder gemotzt]- schnürten
wir die Laufschuhe für einen légèren Lauf durch den
Park. Nach einem Pasta-Stopp zuhause gings weiter aufs Velo. Ich zog
wiederum das lange Unterleibchen und das Langarmtrikot an, unten die
Beinlinge. Da die Sonne schien, wars zwar optisch warm, oben in den
Bergen jedoch wieder recht kühl. Nach drei Stunden Nonstop-Druck
auf dem Pedal ohne Abfahrten verflog die letzte Stunde im Nu. Die Strasse
von der Alto de Fataga nach Maspalomas fasziniert mich immer wieder.
Somit ist auch erklärt, warum wir diese Strecke so oft fahren.
Etwas aus der Herzfrequenz-Datenbank: Heute fuhren wir in der Pulszone
125-150 2:25h, unterhalb 0:46h (v.a. Abfahrten), knapp darüber
0:53h. Zur Info: Mein Wettkampfbereich so zwischen 175 und 183.
Tag 3 |
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sonnig, kühl, 17°C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
5:58 h |
137.6 km, 23.2 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Aguimes-Ingenio-Pozo
Las Nieves (1900m)-Tejeda-Ajacata-San Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
Schneereste auf dem Pozo
Nun stand er also wieder bevor, unser legendäre Pozo las Nieves.
Auch heute mussten wir in den mordssteilen Rampen mächtig in die
Pedalen drücken, damit wir mit 8.5-10 km/h hochkamen. Allerdings
gings mir ziemlich gut, und letztlich bin ich mit nur zwei Riegel gut
über die knapp 6 Stunden gekommen. Die Sonne strahlte uns fast
den ganzen Tag an, jedoch war es noch immer ziemlich kühl. Beinlinge
und Langarmtrikot waren deshalb angesagt. Oben auf dem Pozo, auf 1900
Metern über Meer, lagen noch Schneereste und die Bäume waren
weiss und teilweise auch vereist. Die erste Königsetappe ist also
vorbei - der Ruhetag kann kommen. Zuhause liessen wir übrigens
ziemlich viel Essen rein, sogar Truthahnfleisch aus der Büchse...
:-)
Tag 4 |
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sonnig, 19°C |
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| 12:00 Uhr, REG Laufen |
0:33 h |
Regenerationslauf |
Sonne, jöggerle, Internet
und Billard
Wie sichs am Ruhetag gehört, ruhten wir. Ausser einem lockeren
Lauf durch den Park schonten wir Lunge und Herz. Mit kurzer Hose und
T-Shirt gerüstet gingen wir etwas "sönnele", checkten
das Web, spielten etwas Billard (3€ für 40 Minuten!) und schauten
fern. Am Abend sogar die Reality-Soap "die Burg" - was man
nicht alles tut um sich zu unterhalten :-) Ich denke, wir sind gerüstet
für den nächsten Mikrozyklus.
Tag 5 |
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sonnig/leicht bewölkt, 19°C |
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| 10:20 Uhr, INT Laufen |
0:31 h |
2 x 4min schnell, alleine |
| 13:00 Uhr, DM Velo |
3:59 h |
97.3 km, 24.6 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Santa Lucia-Vecindario-Santa Lucia-Fataga-Maspalomas |
Superlockere Beine
Heute hatte ich richtig gute Beine und fühlte mich sehr wohl auf
meinem Velo. Ganz im Gegensatz zu Joni. Nach einem wirklich kurzen,
für mich lapidaren Antritt - "Antrittli" wäre eigentlich
passender - kam Joni voll in die Säure. Die Blaumeisen zwitscherten
so lange, bis er kurz vor Santa Lucia einen Notstop reissen musste...
Nein, natürlich nicht! Spass beiseite. Joni gings gut, mir aber
eben auch. Am Morgen ging ich noch kurz laufen. Das erste mal mit 2
mal 4 Minuten Tempoeinheiten. Das machte Spass, wieder mal flott unterwegs
zu sein. Nach einer Pastaeinheit im Bungalow gings dann eben auf den
Veloride. Meine Beine waren superlocker, der Tritt herrlich mühelos.
So machte es riesig Spass.
Tag 6 |
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bewölkt, 18°C |
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| 12:10 Uhr, DM Velo |
4:36 h |
109.4 km, 24.0 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Ajacata-(umkehr vor Tejeda)-Ajacata-Santa
Lucia-(Umkehr)-San Bartalomé-Fataga-Maspalomas |
Durchkämpfter Trainingstag
Zur Zeit läuft die alpine Ski-WM in Bormio. Und heute kam die Herrenabfahrt.
So sassen wir um 11 Uhr vor dem TV anstatt auf unseren Trainingsgeräten...
Gold ging übrigens an Bode Miller. So gingen wir etwas verspätet
auf die geplante 5h-Runde. Das Wetter war aber bald schlechter und kalt
in den Bergen, die Beine etwas zu, die Sonne weg. Die Motivation litt...
Auch bei Joni. So wurden es halt nur 4:36 h. Damit es aber überhaupt
4:30 h wurden, nahmen wir in Maspalomas noch die kleine Runde über
das "Sonnenland" unter die Räder. Ein Klassiker seit
dem Trainingslager vom Dezember 2003 ;-)
Tag 7 |
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sonnig, windig, 20°C |
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| 12:00 Uhr, DM Velo |
5:31 h |
140.1 km, 25.6 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Mogan-San Nicolas-Küste-San Nicolas-Mogan-(Soria)-Puerto
Rico-Maspalomas |
Gratiswasser auf dem Saftpass
Heute gings erstmal "flach" der wärmeren Küste entlang.
Obwohl, flach ists eben auch dort nicht. Bis San Nicolas (ca. 60km)
sind es laut Polar Höhenmesser fast 1500 zurückgelegte Höhenmeter...
Am Strand "San Nicolas" machten wir eine Kehre und pedalierten
retour über den sogenannten Saftpass. Dort oben gibts einen radlerfreundlichen
Verkaufsstand mit Kuchen und Früchten - die haben uns Wasser (aus
einer käuflichen Petflasche) gratis abgegeben, obwohl wir nichts
gekauft hatten. Nicht schlecht. Wir haben uns in Mogan wieder in den
nächsten Aufstieg Richtung Soria reingehängt. Anfangs eine
echte Holperstrasse, die als Abfahrt nicht zu empfehlen ist, aber wunderschön
angelegt mit vielen Serpentinen. Die letzte Fahrstunde war ich dann
ziemlich verspannt im Nacken - von der langen, holprigen Abfahrt - fühlte
mich nicht mehr wohl auf dem Sattel, die Handflächen taten etwas
weh und auch mein rechtes Knie nervte noch mit leichten Schmerzen. Mit
einer Ehrenrunde über das "Bonzen"-Meloneras ging auch
dieser Tag zu Ende. Wir freuen uns auf Erholung.
Tag 8 |
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sonnig, 20°C |
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| 14 Uhr |
1:15 h |
Billard :-) |
Ruhetag
In Anbetracht der kommenden fünf Tage gönnten wir uns nochmals
eine Pause. Wir waren eigentlich nicht so sicher, ob wir für eine
halbe Stunde kurz auf dem Velo die Beine vertreten wollten oder nicht.
Es ergab sich aber nicht. Wir sonnten uns im Park mit lesen, suchten
das Internetcafé auf, schlenderten herum und spielten wie am
ersten Ruhetag eine Runde Billard. Nach den abgemachten 3 Partien stand
es wieder 2:1 für mich. Beim "Ausspielen" verlor ich
dann noch 2 Spiele, aber die "big matches" gewann ich bisher
;-)
Tag 9 |
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sonnig/bewölkt, 20°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
5:03 h |
123.5 km, 24.6 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-San Bartolomé-Santa Lucia-Vecindario-Santa
Lucia-Fataga-Maspaloma-Fataga-Maspalomas |
Wir sind "zwäg"
So, nun starteten wir also in die letzten fünf Trainingstage. Mindestens
fünf Stunden, das war unsere heutige Devise. Also machten wir uns
auf. Zur Abwechslung wieder mal hoch nach Fataga... Die dicken und dunkelgrauen
Wolken verhiessen nichts Gutes. Auf der Alto Fataga, nach 1:21h, begrüsste
uns eine Regenfront. Wir steuerten aber wieder Richtung Küste hinunter
und liessen somit das üble Wetter bald hinter uns. Unten angekommen
kehrten wir und fuhren diesselbe Strecke wieder hoch. Diesmal ohne Regen.
Mit einer nochmaligen Wende quasi vor der Haustüre schindeten wir
auch noch die letzte Stunde, sodass die fünf Stunden doch noch
voll wurden. Eine kurze Tempoeinheit am Berg vor einem Bus - natürlich
um Eindruck zu machen... - liess aufblitzen, dass wir "zwäg"
sind!
Tag 10 |
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stark bewölkt, Regen, 17°C |
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| 10:00 Uhr, DM Lauf |
0:41 h |
durch den Park |
| 13:30 Uhr, DM Velo |
3:28 h |
87.5 km, 25.4 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Puerto Rico-El Baranquillo-Ajacata-San
Bartolomé-Fataga-Maspalomas |
Schlechte Küste - schöne
Berge
Ein morgendlicher Blick aus dem Fenster bescherte mittleres Grauen:
Es regnete. Gut, wir sind ja Duathleten und müssen nicht fixiert
sein auf die geplante 6h-Fahrt. So unternahmen wir erst ein Lauf, assen
dann gemütlich Pasta und warteten - vergebens - auf besseres Wetter
um dann doch bei leichtem Nieseln abzufahren. Doch oh Wunder, je mehr
wir in die Berge fuhren, umso sonniger wurde es! Erst auf den letzten
20 Minuten kamen wir wieder in den Regen. Diesmal richtig. Ach ja, Joni
zerlegte noch seinen Umwerfer, musste die letzte halbe Stunde in der
grossen Scheibe verbringen und kaufte sich einen neuen. Campa Record
weg, Campa Veloce her. Aber Hauptsache, es funktioniert...
Tag 11 |
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starker Regen / stark bewölkt,
17 °C |
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| 11:00 Uhr, DM Velo |
4:01 h |
108.0 km, 27.1 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Puerto Mogan-Mogan-Saftpass-Mogan-Puerto
Mogan-Maspalomas |
Regentour
Zugegeben, wenn ich Zuhause in der Schweiz lese, dass jemand in Gran
Canaria aufgrund Regen keine 6h spult, so denke ich schon eher meine
Sache. Nun haben wir es fertig gebracht, die letzten zwei Stunden auszulassen.
Die Motivation war schlicht nicht da, im wieder beginnenden Regen nochmals
in die Berge zu fahren. Und 4h sind ja auch nicht übel. Zuvor waren
wir gut zwei Stunden im strömenden Regen unterwegs. Auf den Saftpass
und retour. Langarmtrikot, Regenjacke, Beinlinge, Regenüberzüge,
Handschuhe. All das hat es gebraucht.
Tag 12 |
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dunstig / sonnig, starker Wind, 20°C |
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| 10:30 Uhr, DM Lauf |
0:37 h |
alleine |
| 13:10 Uhr, DM Velo |
4:00 h |
97.4 km, 24.5 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Santa Lucia-Vecindario-Santa Lucia-Fataga-Maspalomas |
Hauptsache 4h
Wir gebens zu. Heute war die Motivation ziemlich im Keller. Zumindest
konnte sich keiner von uns so richtig für einen Sechststünder
begeistern. Zumal ich gerne zuvor noch eine kleine Laufrunde machen
wollte. Dieser eher kurze Lauf tat aber gut. Leider kam Joni nicht mit,
weil er Schmerzen an der Kniescheibe beim Gehen und Laufen verspürte.
Unser Veloride war nichts bemerkenswertes. Wieder mal ne Wendepunktstrecke.
Und eben nur vier Stunden. Wir finden: Hauptsache vier Stunden! Mehr
ist Zugabe... Bemerkenswert war allerdings - einmal mehr - das Wetter.
Heute im positiven Sinne, denn der starke Dunst liess rundum nur schlechtes
Wetter erwarten. In Tat und Wahrheit wars überall sonnig. Das freute
natürlich.
Tag 13 |
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dunstig / sonnig, starker Wind, 20°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
5:09 h |
123.3 km, 24.1 km/h |
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| Veloroute |
Maspalomas-Fataga-Santa Lucia-Ingenio-La Pasadilla-Aguimes-Santa
Lucia-Fataga-Maspalomas |
...und fertig!
Ein letztes Mal trugen wir unsere Räder die Treppe hinunter und
klickten uns in die Pedalen ein. Das Ziel war 5-6h zu fahren - je nach
dem. Jep, es ging auch schon leichter auf die Alto Fataga. Neben dem,
dass die Beine nicht so "flüssig" waren, bliess ein heftiger
Wind. Verlangte ab und zu ganz schön Schräglage. Im Dörfchen
La Pasadilla - dort fängt normalerweise der Pozo las Nieves so
richtig an - kehrten wir um und fuhren wieder retour. Die Stunden verflogen
ziemlich zügig. Und das Wetter war praktisch identisch mit dem
Gestrigen. Starker Dunst, der die Fernsicht hemmte, sonst aber sonnig.
Und unser Ziel erreichten wir, nach knapp 5:09 h waren wir im Supermarkt
eingetroffen, kauften unser tägliches Brot und Brötchen und
konnten im Bungalow die Veloklamotten verstauen.
Tag 14 |
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stark bewölkt, sehr windig, 19°C |
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| 10:00 Uhr, DM Lauf |
0:53 |
alleine |
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| 13:10 Uhr, Abfahrt |
Mit
Car Maspalomas-Las Palmas (0:40h)
Flug mit Hapag Lloyd: Las Palmas-Lanzarote-Basel (15:50-22:30)
Mit Zug Basel-Zofingen, per Auto Zofingen -Bottenwil |
| 00:30 Uhr, Ankunft |
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Lauftraining und ab nach Hause
Nach dem Morgenessen und dem ersten Packen ging ich noch auf eine Laufrunde.
Es windete zum Teil stark. Bei Rückenwind kam ich kaum nach einen
Fuss vor den anderen zu setzen, bei Gegenwind hingegen gings nicht wirklich
vorwärts... Die Spaghettis waren dann die letzte richtige Mahlzeit,
bevors an die relativ lange Heimreise ging.
Ich freue mich auf eine kurze Velopause und bin topmotiviert, die nächste
Trainingsetappe in Angriff zu nehmen. Es wird nun darum gehen, die gewonnene
Ausdauer in erhöhte Geschwindigkeiten umzumünzen. Oder wie
man das auch immer ausdrücken will. Auf alle Fälle will ich
schnell werden.
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