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05.03.-18.03.2005
TRAININGSLAGER TOSSA DE MAR 2005
Das dritte zweiwöchige Vorbereitungslager
für die Saison 2005 absolvierte ich zusammen mit Joni, Luca della
Giacoma und während einer Woche auch mit Christoph Feremutsch in
Nordspanien an der Costa Brava. Während wir unser Veloplan schier
perfekt erfüllten, lief ich auch für meine Verhältnisse
sehr viel. Insgesamt, auch mit dem Reise- und Hotelpaket inbegriffen,
wage ich zu behaupten, dass es mein bisher bestes Trainingslager war,
das ich je absolvierte!
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Athleten
Jonas Baumann
Lukas Baumann
Luca della Giacoma
Christoph Feremutsch (nur 1.Woche)
Training
| Velo |
61:03 h in 15 Trainingseinheiten (1670 km) |
| Laufen |
9:23 h in 11 Trainingseinheiten |
| Total |
70:26 h in 26 Trainingseinheiten |
Tag 1 |
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sonnig, 11°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
2:50 h |
83.0 km, 28.5 km/h |
| 17:00 Uhr, DM Lauf |
0:33 h |
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Richtiges Training bereits am
1.Tag!
Eigentlich ging das Trainingslager bereits gestern los. Wir reisten
nämlich bequem per Car über Freitag Nacht (19:45 Abfahrt Kölliken,
7:45 Ankunft Tossa de Mar) nach Nordspanien an die Costa Brava. Klar,
ganz hervorragend schlief ich nicht im Car, aber dafür hatten wir
den vollen ersten Tag zur Verfügung, was man mit Flugzeug sonst
im Normalfall nicht hat. Als erste Tour unternahmen wir eine knappe
3h-Schleife. Zwar waren etwas viele Hauptstrassen unter unseren Rädern,
aber es machte Spass. Am späten Nachmittag gingen wir noch etwas
laufen und erkundeten die Burg am Strand, den Strand und die herrliche
Bucht selbst und einige Gässchen im Städtchen Tossa de Mar.
Ein zusätzlicher und grosser Aufsteller war die Qualität des
fast brandneuen Viersterne-Hotels - alles vom Feinsten!
Tag 2 |
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sonnig/windig, 12°C |
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| 11:00 Uhr, DM Lauf |
4:40 h |
121.8 km, 26.1 km/h |
| 17:30 Uhr, DM Velo |
0:32 h |
alleine |
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Los Angeles auf katalanisch
Nach einer doch eher kühlen Nacht - das Hotel ging erst vor wenigen
Tagen auf! - und einem erneut bombastischen Morgenbuffet gings dann
ab aufs Rad. Leider musste Joni, der noch immer etwas kränkelt,
nach einer Stunde umkehren. Ich fuhr mit Luca und Christoph weiter.
Die Küstenstrasse ist echt toll: Wenig Verkehr, guter Strassenbelag
und herrliche Ausblicke aufs Meer hinunter. Als wir in Richtung Landesinnere
fuhren, gings dann zum Los Angeles, einem kleinen Berg auf 485 müM.
Dort gibts praktisch keinen Verkehr und wir konnten unsere Fahrt richtig
geniessen. Nach einem "Käfe"-Stopp für Luca und
nachfolgendem Plattfuss-Stopp von Luca beendeten wir den Trainingstag
mit einem kleinen Tempofahrtspiel hinunter nach Tossa de Mar. Während
Luca noch etwas mehr radeln wollte, schnürte ich die Laufschuhe
eine Stunde später und versuchte gute Laufwege zu finden. Leider
erfolglos, weil ich die falsche Richtung eingeschlagen hatte und somit
meine Halbestunde sofort aufbrauchte. Tat aber trotzdem gut.
Tag 3 |
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sonnig, 12°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
5:12 h |
130.0 km, 25.1 km/h |
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10° Schräglage
Wind, Wind, Wind... und dies erst noch mit Böenspitzen. Mehrmals
mussten wir unsere Lenker deftig festhalten und uns gegen den Wind lehnen.
Ist schwer gewöhnungsbedürftig. Ansonsten war es wie gestern
super schön und wir fuhren beinahe dieselbe Route. Ausser am Anfang
gingen wir nach Giverola hoch nach Llagostera und kamen via Cassà
de la Selva über tolle Strassen nach La Bisbal. Dort stand erneut
der "Los Angeles" Berg auf dem Programm. Auf dem Rückweg
fuhren wir wieder auf sehr schönen und abwechslungsreichen Nebensträsschen
nach Hause. Nur dass ich heute etwas müder war als gestern. Meine
Trainingssünden von den letzten drei Wochen (nur 2 Radtrainings...)
scheinen sich bemerkbar zu machen. Zudem bin ich mit der Kurbellänge
von 180mm zurück auf 177.5mm - vielleicht ein zusätzlicher
Grund. Auf alle Fälle war ich froh, als ich ins Hotelzimmer gehen
konnte und somit den ersten Mikrozyklus erfolgreich beenden konnte.
Nur Luca, die Wildsau, ging erneut länger pedalieren :-)
Tag 4 |
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sonnig, 13°C |
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| 11:00 Uhr, REG Velo |
1:16 h |
30.7 km, 24.2 km/h |
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Lockeres Fährtli und Sprudelbad
Nein, ganz in der Ecke liessen wir unsere Alu-Carbon-Rössli nicht.
Für eine gute Stunde pedalierten wir gemütlich das Tossa-Tal
hoch. Nach der Rückfahrt sassen wir relaxt ins Café am Strand
unten. Während Joni und Luca im Café auf Eurosport (kein
Empfang im Hotel!) Paris-Nizza guckten, gingen Christoph und ich ins
hoteleigene Bad. Im Sprudel des Whirlpools liessen wir unsere Beine
lockern. Das Wetter ist übrigens noch immer super. Der nächste
Mikrozyklus kann kommen!
Tag 5 |
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sonnig, 14°C |
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| 11:20 Uhr, DM Velo |
4:00 h |
110.8 km, 27.7 km/h |
| 17:00 Uhr, DM Laufen |
0:59 h |
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Erste härtere Trainingsabschnitte
Wiederum bei Sonnenschein pur und einigen Grad wärmeren Temperaturen
kurvten wir heute in einer grossen Schleife um den Flughafen von Girona.
10 Minuten Tempo hinter einem frisierten spanischen Töffli, weitere
10 Minuten mit offenem Gashahn und kurz vor Schluss eine gut 5 minütige
Tempofahrt bildeten die ersten härteren Trainingsabschnitte. Noch
etwas ungewöhnlich, aber es machte herrlich Spass! Am Abend gings
mit Christoph, Andy und Urs und Jeannette Dellsperger auf einen Dauerlauf
im Tossa-Täli. Dort ists echt herrlich zum laufen, ganz verschiedene
Unterlagen und sehr abwechslungsreich. Ein guter Trainingstag.
Tag 6 |
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sonnig, 14°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
5:03h |
145.2 km, 29.0 km/h |
| 17:05 Uhr, kl.FS Laufen |
0:48 h |
mit Tempospielen |
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Feel good :-)
Auf einer wirklich herrlichen, sehr autoarmen und abwechslungsreichen
Route sammelten wir - endlich im vollbesetzten Quartett - unsere Kilometer.
Mir liefs eigentlich von Beginn an herrlich, der Höhepunkt war
aber sicherlich nach vier Stunden. Gut 10 Minuten konnte ich das Tossa
Tal hinunter eine gute Pace (bei ca. 300 Watt) vorlegen. Danach brauste
ich mit Joni am Hinterrad nochmals hinauf, ebenfalls 10 Minuten bei
über 300 Watt. Klar, ist noch nicht Anschlag, aber nach einer langen
Einheit "fägts" schon noch. Nach einem kurzen Stopp im
Hotelzimmer schnürte ich noch die Laufschuhe und lief in Fahrtspielmethode
im Tossa-Täli. Alles in allem fühlte ich mich heute echt gut.
Keine Krise, fast keine Müdigkeit - hätte sogar noch Lust
auf mehr gehabt. Aber mehr, das gibts ja dann morgen. Step by step...
Tag 7 |
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stark bewölkt, 12°C |
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| 10:50 Uhr, DM Velo |
6:01 h |
159.7 km, 26.5 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Laufen |
0:47 h |
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Bisher längster Trainingstag
des Jahres!
Etwas früher als gewohnt, wenn auch nur wenig, tuckerten wir zu
viert los. Die Route war überhaupt nicht festgelegt, da Regen im
Wetterbericht angesagt war und es ziemlich kühler war als in den
Tagen zuvor. Der Nase nach fuhren wir Stunde um Stunde und waren am
Abend letztlich diejenigen im Hotel, die nicht wie die anderen Gruppen
im Regen landeten... Christoph musste sich schon früh aufgrund
Hüftschmerzen von uns verabschieden, sodass ich mit Joni und Luca
kurbelte. Es lief immer rund, einige Hügel nahmen wir im oberen
Grundlagenbereich und alle fühlten sich echt gut. So war es kein
Wunder, dass wir noch 40 Minuten Zusatzweg unter die Räder nahmen,
damit die geplanten 6 Stunden voll wurden. So wirklich dran geglaubt
hatte aufgrund der Wetterlage zu Beginn niemand. Eine halbe Stunde später
ging ich noch mit Luca laufen. Der flotte Dauerlauf machte herrlich
Spass, besonders wenn man so frisch und gut drauf ins Hotel zurückkehren
kann! Mit insgesamt 6:48 h war es übrigens der bisher längste
Trainingstag des Jahres. Auch sonst müsste ich lange zurück
in die Trainingsprotokolle suchen gehen...
Tag 8 |
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sonnig, 15°C |
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| 12 Uhr, REG Velo |
0:53 h |
19.9 km, 22.6 km/h |
2.Ruhetag
Für die einen Gäste hiess es heute bereits wieder Koffer packen
und heimreisen. Christoph gehörte auch zu denjenigen, die nur eine
Woche bleiben konnten. So wird Luca ab nun alleine im Zimmer 272 hausen.
Während Christoph nochmal richtig trainieren ging, "vertschutteten"
Joni, Luca und ich unsere Beine bei einem sehr lockeren und kurzen Erholungsfährtli.
Plaudern im Café, am Abend die neuen Gäste begutachten,
noch ne Runde in der Bar und gemütlich im Zimmer hängen waren
unsere Aktivitäten.
Tag 9 |
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sonnig, 15°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
4:06 h |
117.8 km, 28.6 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Laufen |
0:56 h |
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Ohne Handschuhe
So warm war es bisher noch nie, weshalb es uns auch speziell gut gefiel.
Dazu kommt, dass wir uns mittlerweile recht gut auskennen in der Region
und uns somit auch diejenigen Strecken zusammenbasteln können,
die wir gerne fahren. Und das war heute so. Kurzum: Es war herrlich!
Das erste mal ohne Handschuhe. Wir fuhren durch, relativ zügig,
zwischendurch auch schnell. Und wie schon fast üblich hängten
wir uns nach dem Training am Strand unten ins Café. Nachher schauten
wir kurz den Schluss von Paris-Nizza im TV. Umgezogen und schon bald
wieder erholt ging ich mit Luca laufen. So machen Trainingstage einfach
Spass!
Tag 10 |
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bewölkt, 16°C |
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| 11:08 Uhr, DM Velo |
5:01 h |
133.0 km, 26.5 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Laufen |
0:54 h |
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Luca's RexProE erlitt Rahmenbruch
Über den ersten Berg, dem St.Grau, kam Luca noch mit seinem Boliden,
in der folgenden Abfahrt war aber Schluss. Korpus delikti (oder wie
man das auch immer schreiben mag...): Rahmenbruch! Tatsächlich,
aber wahr. Joni, Luca und ich staunten. Erstens war kein offensichtlicher
Grund für einen Bruch vorhanden und zweitens haben wir alle noch
nie einen Rahmenbruch - Rahmenriss wäre zutreffender - gesehen.
Luca fuhr schweren Herzens mit dem Riss im Unterrohr, der bis zum Hotel
immer grösser wurde, nach Hause. Joni und ich kurbelten weiter.
Coupiertes Gelände bei bewölkten Himmel, gewürzt mit
etwas Wind, aber autoarmen Strassen, ergaben einmal mehr ein tiptoppes
Training. Sehr exakt fuhren wir nach 5:01h - geplant waren 5h - in die
Tiefgarage. Nach kurzem Boxenstopp im Zimmer gings ne gute Stunde später
auf die Laufrunde. Zusammen mit Luca lief ich wie gewohnt das Tossa
Tal hinauf und anschliessend wieder hinunter. Ohne ein einziges Wehwechen
macht Laufen schon Spass! Auf dem Velo hatte ich aber auch schon lockerere
Beine. Bei soviel Training darf das hingegen schon mal sein, oder? ;-)
Sei wie es so wie es ist, Tagesschwankungen sind eben schon spürbar.
Tag 11 |
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sonnig, 18°C |
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| 10:45 Uhr, DM Velo |
6:03 h |
166.7 km, 27.5 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Laufen |
1:01 h |
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Hammergeil!
Ich muss zugeben, zur Zeit "staune" ich ab mir selbst. Erstens
hatte ich heute über die vollen 6h Radtraining - notabene in den
Aufstiegen oft sehr zügig - nicht einmal eine Krise und verfügte
die ganze Zeit über sehr gute Beine. Joni und Luca übrigens
auch. Das spricht für unseren Formstand. Und zweitens sind es die
Läufe, die mich überraschen. Schon wieder eine Stunde, ohne
einen Durchhänger, immer mit tollem Gefühl, und das auch nach
diesen 166 Kilometer. Ich habe noch nie so viel Laufen ins Training
integriert, schon gar nicht in einem velolastigen Trainingslager. Umso
grösser natürlich die Freude, dass alles so gut geht. Hammergeil!
Anekdote: Luca fuhr heute mit einem Ersatzvelo (sein RexProE erlitt
gestern Rahmenbruch), das mit Triple-Kränzen ausgerüstet ist.
Nein, ich möchte mich nicht lustig machen, Triple ist schon gut.
Aber für Luca, der sonst 39x23 gekettet hat...? Es war auf alle
Fälle lustig!
Tag 12 |
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sonnig, 19°C |
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| 11:00 Uhr, REG Velo |
0:55 h |
22.7 km, 24.6 km/h |
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Letzter Geniesser-Ruhetag
Bei strahlendem Sonnenschein standen wir wie gewohnt auf, pedalierten
um 11 Uhr wie gewohnt ab, kamen aber noch vor einer Stunde wieder nach
Hause. Ein typisches Regenerationfährtli. Den Nachmittag verbrachten
wir am Strand unten im Café, letztlich noch kurz im 6.Stock unseres
Hotels auf dem Dach im Liegestuhl. Ein richtiger Geniesser-Ruhetag.
Tag 13 |
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sonnig, 20°C |
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| 11:10 Uhr, DM Velo |
4:01 h |
116.6 km, 28.9 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Laufen |
0:58 h |
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Kurze Hosen
Und siehe da, es kann doch richtig angenehm warm sein in Spanien. Für
mich jedenfalls warm genug, dass ich die kurzen Hosen montiert habe.
Joni und Luca fuhren jedoch noch mit Beinlingen. Es war ein lupenreiner
Sonnentag. Trainingstechnich fuhr ich heute viel in ganz verschiedenen
Trittfrequenzen. Besonders auch in extremen. Mal in der Fläche
bei 30 km/h im dicksten Gang, dann wieder ganz kleine Strampelgänge.
Mit kleinen Fahrtspielen zu dritt ging die Zeit im Nu vorbei! Nach dem
obligaten "Käfene" am Strand unten und kleiner Ruhepause
im Hotelzimmer ging ich mit Luca einmal mehr im Tossa-Täli laufen.
Irgendwie waren wir, beziehungsweise vorallem ich, ziemlich übermütig.
Ich machte "Seich" wie kleine Jungs, aber nach etwa 25 Minuten
hatte sich der Spuk gelegt und der Rest des Lauftrainings verlief normal.
Tag 14 |
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sonnig, 21°C |
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| 10:50 Uhr, DM Velo |
5:00 h |
144.7 km, 28.8 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Lauf |
0:54 h |
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Etwas müde
Wahrscheinlich ists schon so, dass ich langsam aber sicher das Trainingslager
zu spüren bekomme. Ich war heute die ersten drei Stunden ziemlich
müde. Nicht dass ich ohne Saft war, aber ich hätte gut vom
Velo steigen können und irgendwo im Gras ein Nickerchen machen
können...Dem war natürlich nicht so. Die letzten zwei Stunden
gings dann doch noch recht gut. Auf dem Lauf mit Luca war ich allerdings
eher wieder müde. Dennoch, es war ein guter Trainingstag, exakt
der vorletzte in Tossa de Mar für dieses Jahr.
Tag 15 |
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sonnig, 21°C |
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| 10:10 Uhr, DM Velo |
6:02 h |
167.0 km, 27.6 km/h |
| 18:05 Uhr, DM Lauf |
1:01 h |
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Zum Schluss 6+1 Stunden
Bei besten äusseren Bedingungen absolvierten wir nochmals einen
6 Stünder auf dem Velo. Es war dieselbe Strecke wie bereits im
letzten Zyklus beim 6 Stünder. Bei der Hälfte wendeten wir
und fuhren dasselbe zurück. Insgesamt gab es sieben "Bergpreise",
wobei unbekannt ist, wer die Wertung gewann... :-) Zurück im Hotel
zogen wir ziemlich bald die Laufschuhe an und rannten das letzte mal
das Tossa-Tal hoch. So weit wie heute kamen Luca und ich noch nie. Auch
kein Wunder, denn das Tempo war relativ zügig.
Ja, somit ist ein Trainingslager zu Ende gegangen, wie es mir noch nie
gelang. So viel gelaufen und Rad gefahren bin ich noch nie in meinem
Leben innert zwei Wochen! Und dies ohne ein einziges körperliches
Problem! Wir dürfen uns echt auf die Schulter klopfen, das war
nicht nur gut geplant, sondern vorallem perfekt ausgeführt. Und
Tossa de Mar über Eitzinger Bike-Holidays kann ich nur empfehlen.
Vielleicht bis nächstes Jahr.
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