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01.01.-15.01.2006
TRAININGSLAGER GRAN CANARIA 01/2006
Eigentlich reiste ich ziemlich schlecht
vorbereitet ins erste Trainingslager. Prompt war der Einstieg in den
Trainingsalltag mühsam. Am Anfang hatte ich bereits nach 2-3h Probleme,
nach drei Tagen schlichen sich starke Sitzbeschwerden ein, aufgrund
deren ich zwei Veloruhetage einlegen musste, damit ich überhaupt
wieder Rad fahren konnte. Erfreulicherweise gelang das super und ich
darf behaupten, dass ich mich zudem leistungsmässig stark gesteigert
habe - ich fühle mich nun bereit für die weitere Vorbereitung
für die Saison 2006!
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Athleten
Jonas Baumann
Lukas Baumann
Mark Kölliker
André Moser
Training
| Velo |
46:07 h in 11 Trainingseinheiten (1140 km) |
| Laufen |
6:32 h in 8 Trainingseinheiten |
| Total |
52:39 h in 19 Trainingseinheiten |
Tag 0 |
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Schnee mit Regen in der Schweiz, 03°C |
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| 9:50 Uhr, Auto/SBB |
1h |
zum Flughafen Europort Basel/Mulhouse |
| 13:00 Uhr, Flugzeug |
4h |
Basel-Las Palmas |
| 19 Uhr (Ortszeit,1h retour) |
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Ankunft im Bungalow |
Jedes Mal was Neues...
Bereits zum vierten Mal reiste ich mit Joni auf Gran Canaria. Oder wie
Chöli es ausdrücken würde: "Legendär".
Mit ihm waren wir nämlich im Dezember 2003 zum ersten Mal hier
und erlebten viele unvergessliche Momente im "Colorado Golf".
Es freut mich besonders, dass Chöli nach seinem schweren Unfall
vom Februar 2004 auf Mallorca wieder dabei ist. Eine fantastische Reha-Geschichte!
Eben, nun sind wir also wieder hier in Maspalomas. Aber zum vierten
Mal in einer anderen Bungalow-Anlage. Diesmal im Cordial Green Golf.
Auch der Bustransfer vom Flughafen zur Unterkunft war wieder anders.
Bei Neckermann muss man 40€ für Hin-und Rückweg für
die Velos bezahlen - 10€ mehr als für Hin- und Rückflug
für die Velos! Den Busfahrer zu bestechen funktionierte leider
nicht, obwohl uns das der letztjährige Busfahrer selbst gesagt
hatte. Zudem war der jetztige wohl ziemlich frisch angestellt, er nahm
alles sehr exakt - auch das Einladen der Koffer. Mit grosser Verspätung
gings dann doch noch los... Für Sport reichte es nicht mehr.
Tag 1 |
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sonnig/bewölkt, 20°C |
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| 9:45 Uhr, DM Lauf |
0:54 h |
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| 11:45 Uhr, DM Velo |
3:23 h |
81.6 km, 24.0 km/h, 188 w |
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Etwas forscher 1.Tag!
Ja ja, unsere Truppe ist motivé bis in die letzte Muskelfaser.
Chöli ist super vorbereitet und für Mosi ist es das erste
Trainingslager. Da lässt ein so sonniger, erster Tag mit kurzen
Hosen auf Gran Canaria keine Wünsche offen. Am Morgen gingen wir
auf einen Erkundungslauf zum Leichtathletik-Stadion. War ganz angenehm.
Eine Stunde später starteten wir mit den Velos. Wir fuhren hinauf
nach Ayacata und dann wieder retour. Manchmal etwas euphorisch und daher
auch etwas forsch. Und da ich nicht sonderlich gut vorbereitet bin,
kriegte ich prompt Probleme in Ayacata. Aber letztlich war alles wunderbar.
Ein toller Einstieg!
Tag 2 |
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bewölkt, 21°C |
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| 9:45 Uhr, DM Lauf |
0:34 h |
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| 11:45 Uhr, DM Velo |
4:41 h |
114.0 km, 24.3 km/h, 163 w |
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Erster Flash auf Gran Canaria!
Nach dem gestrigen Einstieg mit einem eher langen Lauf wollte ich heute
nur wenig laufen. Aber der gut halbstündige Jogg an den Strand
via Sanddünen war herrlich fürs Gemüt! Wiederum stiegen
wir um 11.45 Uhr aufs Rad. Obwohl wir in kurzen Hosen fahren konnten,
drangen doch selten Sonnenstrahlen durch die starke Bewölkung.
Hinauf via Soria nach Ayacata waren wie gewohnt viele Bergkilometer
zu absolvieren. Mosi erwischte aber ein superschlechter Tag und seine
Kräfte verliessen ihn noch vor der 2h-Marke. So kehrte er frühzeitig
um. Aber auch mir erging es gegen Ende ähnlich. Ich spürte
die Krise kommen, konnte sie aber nicht abwenden. Mit einem ziemlichen
"Flash" im Kopf kämpfte ich mich über die letzte
Stunde. Wahrlich kein Genuss, zumal ich mir das auf Gran Canaria noch
nie passierte! Dafür fühlte sich Chöli super und Joni
war auch wie gewohnt solide. Mit viel Pasta und Essen versuchte ich
den Körper zuhause wieder aufzupäppeln für den morgigen
6 Stünder.
Tag 3 |
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stark bewölkt, 19°C |
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| 10:45 Uhr, DM Velo |
5:50 h |
134.1 km, 22.9 km/h, 175 w |
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Kalter Pozo im Nebel
So, heute gings also schon über die steilen Rampen hinauf auf den
Pozo las Nieves, 1900 müM, dem höchsten Berg der Insel. Wir
kochten schon zum Morgenessen Pasta, damit wir ihn gut überstehen
würden. Tatsächlich, es klappte wie am Schnürchen. Nach
über 2h Fahrzeit und bereits mehr als 1000 Höhenmeter von
der Alto Fataga in den Beinen begann in Ingenio der Aufstieg. Die Strasse
wuchtet sich ziemlich unregelmässig die Bergflanke hoch, immer
wieder garniert mit ganz steilen Stücken (zB. 8.5 km/h mit 48 rpm
im kleinsten Gang (39x29) bei 340 Watt...). Mosi hielt sich gut, während
Chöli nicht dabei war. Er ging in Maspalomas Laufen und absolvierte
ein nachmittägliches Krafttraining. Bald waren wir inmitten dichtem
Nebel mit viel Wind, die Temperaturen sanken zunehmends. Zuoberst war
Mosi froh angekommen zu sein... Die Abfahrt war saukalt und wir mussten
in Ayacata gar einen Stopp machen, um unsere Finger wieder etwas aufzutauen.
Für mich tat diese Etappe gut, denn ich hatte keine Krise mehr
wie gestern und ich bin nun zuversichtlich, dass ich mich während
diesem Trainingslager merklich steigern kann auf mein altes Niveau.
Tag 4 |
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bewölkt / sonnig, 20°C |
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| 10:45 Uhr, REG Velo |
0:35 h |
13.9 km, 24.1 km/h, 105 w |
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Ruhetag ohne Strand
Eigentlich hatten wir vor, unseren Ruhetag in den Dünen von Maspalomas
und am Strand zu verbringen. Doch der Blick an den Himmel verriet, dass
es wohl kein Sonnentag werden würde und wir unseren Strand-Ruhetag
verschieben müssen. Doch zuvor schwangen wir uns noch kurz aufs
Velo. Leider war das kleine Erholungsfährtli für mich aufgrund
starken Sitzbeschwerden eher eine Tortur als eine Regeneration... Mit
einem Café-Stop, Billard und Internet-Café verbrachten
wir unseren Nachmittag, ehe die Sonne doch noch hervor kam. Wenigstens
wurde es ein herrlicher Abend!
Tag 5 |
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sonnig, 21°C |
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| 9:45 Uhr, DM Lauf |
0:54 h |
mit 2x2' schnell |
| 12:30 Uhr, DM Velo |
4:05 h |
105.3 km, 25.7 km/h, 185 w |
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Oh mein A...
Wie gewohnt gabs um 8 Uhr Morgenessen. Im Lauftraining wollten wir ins
Leichtathletik-Stadion und eine Serie 4x400m hinlegen. Das LA-Stadion
war aber geschlossen. So verbrachten wir 2x2' im schnellen Tempo in
einem Park. Als wir zurückkamen, war herrliches Wetter und wir
genossen die ersten "Liegeeinheiten" an der Sonne :-) Gestärkt
mit Spaghettis gings auf die Velorunde. Geschwächt war allerdings
mein Sitzbereich. Eine offene Stelle ohne Haut machte mir heftig zu
schaffen. Nach zwei Stunden musste ich in einem Laden notfallmässig
eine Crème kaufen, um wenigstens etwas Schmerzlinderung zu erzeugen.
Das Wetter wäre zwar hammermässig gewesen, aber mein Spass
war natürlich nur halb so gross. Wir fuhren übrigens oft ziemlich
zügig. Offenbar hat der gestrige Ruhetag allen gut getan! Übrigens:
Der "Bräunefortschritt" war enorm...
Tag 6 |
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Sonne pur, später bewölkt,
21°C |
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| 9:45 Uhr, DM Lauf |
0:40 h |
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| 12:45 Uhr, DM Velo |
3:33 h |
88.6 km, 24.9 km/h, 173 w |
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Mit ärmellos war doch nix...
Wahnsinn! Ein Bilderbuch-Morgen! Aufstehen, hinausgucken, freuen! Blauer
Himmel und Sonne pur! Unser Lauf führte zum zweiten Mal durch die
Dünen von Maspalomas an den Strand und retour. Ärmellos. Anschliessend
wärmten wir unsere Gemüter an der kanarischen Sonne! Es war
so warm, dass Joni und ich beschlossen, eines unser alten Kurzarmtrikots
zu opfern und mit Sackmesserschere zu ärmellos umfunktioneren.
Unser Trick war zwar gut ausgeführt, aber wir hatten die Rechnung
ohne Wolken und Berge gemacht. Schon kurz nach Fataga (0:50h Fahrzeit)
war es zu kühl und so fuhren wir bis auf die letzten 20 Minuten
mit der Windjacke weiter... Eine hammerholprige Abfahrt, viele kleine
Stopps und eine Reifenpanne von mir brachen unseren Rhythmus arg. Und
die geplante Zusatzschlaufe - um 5h zu erreichen - ging auch flöten:
Ich verzichtete wegen meinen starken Sitzbeschwerden und die anderen
mussten nach einem blöden Sturz von Chöli abbrechen, weil
er im Spital eine Platzwunde nähen musste. Man sollte den Tag eben
nicht vor dem Abend loben...
Tag 7 |
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Sonne pur! 22°C |
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| 12:15 Uhr, DM Lauf |
0:56 h |
durch die Dünen |
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Forfait!
Meine Sitzbeschwerden von gestern vermochten auf heute nicht zu verheilen.
Und weil es eine ca. fingernagelgrosse, offene Hautstelle ist, die sich
kaum an einem Tag regenerieren kann, verzichtete ich schweren Herzens
bei schönstem Wetter auf die 6h-Fahrt, die Joni und Mosi alleine
unter die Räder nahmen. Zusammen mit Chöli, der sich nicht
bereit fühlte für die grosse Tour, unternahm ich einen Lauf
quer durch die Dünen von Maspalomas nach Playa del Ingles. Eine
richtige Wüstenlandschaft, wie ich sie zuvor noch nie gesehen habe.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit "sönnele", lesen,
essen und geniessen. Auch wenn es schön war, ich glaube, so richtig
gefreut haben sich nur meine Sitzbeschwerden...
Tag 8 |
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Regen, stark bewölkt, 20°C |
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| kein Training! |
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Pisse am Ruhetag
Wie das haargenau passt mit dem schlechten Wetter. Super. Obwohl es
natürlich schöner gewesen wäre, am Strand abzuhängen
und etwas Ferien zu machen. Aber wenn schon schlechtes Wetter, dann
idealerweise am Ruhetag. Für mich galt es vorallem, meinen zweiten
Tag ohne Velotraining einzuziehen und zu hoffen, dass mein Sitzbereich
so für morgen wieder ready ist! Ich bin zwar noch ein wenig skeptisch,
ob die Wundkruste dem Druck und Scheuerungen des Sattels Stand halten
wird, aber immerhin glaube ich, dass ich erst mal beschwerdefrei pedalieren
kann. On verra.
Tag 9 |
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Sonne pur, wolkenlos, 21°C |
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| 9:30 Uhr, DM Lauf |
0:53 h |
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| 12:30 Uhr. DM Velo |
4:00 h |
103.2 km, 25.7 km/h, 191 w |
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Oh du fröhliche Velozeit!
Echt starkes Gefühl, wieder ohne Sitzbeschwerden zu trainieren!
Meine zwei Veloruhetage haben den gewünschten Erfolg gebracht.
Ich bin hammermässig froh darüber. Wie gewohnt gings am Morgen
erstmals in die Laufschuhe, später dann eben aufs Rad. Chöli
pausierte, weil er sich kränklich fühlte, und Mosi bekundete
zu Beginn Knieprobleme, was ihn zur vorzeitigen Rückkehr bewegte.
So waren Joni und ich zu zweit unterwegs. Einmal mehr über die
Alto Fataga und danach über Santa Lucia hinunter nach Vecindario.
Einmal Arsch eincrèmen und dann gings auf derselben Strecke retour.
Garniert mit knapp 4 Minuten Anschlag fahren am Ende. Zugegeben, ohne
etwas zu essen spürte ich die Beine etwas mehr als sonst im Bungalow.
Aber es war ein astreiner Trainingstag ohne Sitzbeschwerden und mit
Sonnenschein pur. Oh du fröhliche Velozeit!
Tag 10 |
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bewölkt, regnerisch, 19°C |
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| 9:30 Uhr, DM Lauf |
0:52 h |
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| 12:30 Uhr, DM Velo |
4:44 h |
119.4 km, 25.2 km/h, 185 w |
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Mosi mit einer Banane über
den Pozo...
Eigentlich machten wir bis auf kleine Umwege genau dasselbe wie gestern.
Ein morgendlicher Lauf und die Velorunde über die Alto Fataga und
Santa Lucia nach Vecindario und retour. Einzig war heute Chöli
wieder dabei und das Wetter eher schlecht. Die Sonne hatte keine Chance,
ja es regnete gar zeitweise. Und meine Beine fühlten sich nicht
so gut an wie gestern. Im Retourweg fuhren wir bei Fataga nochmals ein
kurzes Stück den Berg hoch und auch von Maspalomas kraxelten wir
nochmals ein Stück zurück auf eine Anhöhe - deshalb die
44 Minuten längere Fahrzeit. Trotz einem Riegel und einem Gel waren
meine Oberschenkel etwas saftlos und leer nach 4h, was sich aber am
Ende wieder besserte. Übrigens: Mosi wollte heute wegen seinen
gestrigen Knieschmerzen locker auf der Küstenstrasse rollen. Es
lief ihm immer besser, und so landete er letztlich auf dem Pozo. Über
5h, mit nur einer Banane. Joni vermochte es kaum zu glauben... :)
Tag 11 |
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bewölkt/sonnig, 18°C |
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| 11:20 Uhr, DM Velo |
6:18 h |
156.6 km, 24.8 km/h, 180 w |
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Erster 6 Stünder
Voilà, nun habe ich doch noch eine Trainingsfahrt von über
sechs Stunden hingekriegt. Und das an einem Tag, der mit Regen begonnen
hat und wir überhaupt nicht sicher waren, wie lange wir es heute
aushalten würden. Da Chöli sein eigenes Meisterprogramm abspulte,
starteten wir zu dritt. Doch Mosi musste schon nach einer Viertelstunde
wegen neuerlichen Kniebeschwerden umdrehen. Zusammen mit Joni fuhr ich
erst der Küste entlang nach Mogan, dann über den Saftpass
nach San Nicolas und dort noch bis zur ersten "Passhöhe"
auf der Küstenstrasse. Die Beinlinge konnten wir mittlerweile abziehen
und wir schwitzen fast kübelweise Schweiss mit unseren warmen Unterleibchen...
Beinahe denselben Weg gings zurück, allerdings von Mogan anstatt
zur Küste via Bergstrasse über El Barranquillo. Wir fühlten
uns beide gut, und so war dieser Tag ein Genuss :-)
Tag 12 |
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bewölkt, Küste sonnig, 18°C |
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| 9:45 Uhr, DM Lauf |
0:48 h |
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| 12:30 Uhr, DM Velo |
2:52 h |
75.1 km, 26.2 km/h, 172 w |
Intermezzo "Arbeitstag"
Wenn wir im 3er-Trainingszyklus geblieben wären, so hätten
wir uns heute einen Ruhetag gegönnt. Doch morgen ist bereits der
letzte Trainingstag, und so schwitzten wir dennoch ein bisschen. Sowohl
Joni als auch ich hatte eher müde Beine, da liessen wir es besonders
auf dem Velo lockerer als sonst angehen. Einzig die tausend Höhenmeter
hinauf zur Alto Fataga waren zu erklimmen, danach gings weiter über
Santa Lucia hinunter an die Küste und von dort im Flachen via Hauptstrasse
zurück. Unsere Begeisterung hielt sich dermassen in Grenzen, dass
ich es als "Arbeitstag" abstemple... Der Lauf am Morgen tat
hingegen gut und warum auch immer, wir waren einige Minuten schneller
als sonst auf unserer Standardstrecke. Ich bin gespannt, wie es mir/uns
morgen auf der langen Schlussetappe ergeht...
Tag 13 |
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sonnig, 19°C |
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10:40 Uhr, DM Velo
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6:06 h |
148.8 km, 24.3 km/h, 170 w |
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Genialer Schlussride!
Nach den gestrigen müden Beinen erwartete ich heute nicht allzu
viel. Einzig sechs Stunden auf dem Sattel, das war das Ziel. Und natürlich
möglichst gutes Wetter zu haben. Deshalb schlugen wir den Weg nach
San Nicolas ein. Chöli blieb zu Hause und absolvierte sein "Kölliker-Training"
(Krafttraining und Laufen), Mosi kam mit und hoffte natürlich,
dass sein Knie nicht wieder zu schmerzen begann. Ich kann es vorweg
nehmen: Es war einer der schönsten Tage des Trainingslagers überhaupt,
und Mosi hatte keine Schmerzen. Doch leiden musste er trotzdem, nach
4h fing eine harte Krise für ihn an. Er fightete - unschwer an
seinen "Leidensgeräuschen" zu hören ;-) Die Bergetappe
über Artenara war mit stahlblauem Himmel gekrönt. Am Abend
waren wir einfach nur noch glücklich! Nicht zuletzt deshalb, weil
wir hart blieben und nicht die Lauberhorn-Abfahrt guckten - Schweinehund
überwunden... Der Abschlussabend musste zwar etwas gekürzt
werden, da wir um 3:30 Uhr aufstehen mussten, aber es war nicht minder
feierlich.
Tag 14 |
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Schweiz, -6°C |
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| 3:30 Uhr |
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Tagwache |
| 7:00 Uhr |
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Flug Las Palmas - Basel/Mulhouse |
| 13:30 Uhr |
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Ankunft zu Hause! |
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Heimreise
Zugegeben, etwas früh war es schon um 3:30 Uhr, als der Wecker
klingelte. Doch letzlich waren dafür nach einer angenehmen Reise
früh zu Hause. In der kalten Heimat. Ich freue mich auf ein paar
ruhigere Tage! Es bleibt ein Merci an Mosi, dass er es so gut mit mir
zwei Wochen im selben Bungalow ausgehalten hat, und natürlich auch
an Chöli und Joni für die gute Zeit! Einmal mehr habe ich
zwei lässige Trainingslagerwochen erleben dürfen.
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