23.02.-08.03.2008
TRAININGSLAGER BENIDORM 03/2008

Mein zweites Trainingslager führte mich mit Joni und Marco an die Costa Blanca nach Spanien. Neben vielen guten Trainings nehmen wir auch einen Berg von neuen Eindrücken und Erlebnissen vom zuvor noch unbekannten Benidorm mit nach Hause. Anfangs noch etwas geschockt vom Stadtbild und der eher stark befahrenen Küstenstrasse wendete sich unser Bild zum Guten: Viele Strassen, meist hügelig bis bergig, aber nie steil, sehr verkehrsarm und schöne Landschaft. Mit der Leichtathletikanlage in Alfaz del Pi gibt es auch für die Bahnfetischisten prima Trainingsbedingungen, auch wenn für den Rest der Laufstrecken oft eine nicht sehr attraktive, dafür praktische Wendepunktstrecke herauskam. Das Hotel war sehr gut eingerichtet - mit eigenem Spa-Bereich - und das Fuchteln mit der All-Inclusiv-Karte machte auch Spass ;-) Mit unserem Bündner-Ironman Marco Tempini waren die zwei Wochen sehr kurzweilig und ich hatte mit ihm auch einen Laufpartner, weil Joni wegen seinem Läuferknie nur keine oder nur kurze Trainings absolvierte. Speziell in Erinnerung bleiben wird auch die unterhaltsame Abschluss-5h-Fahrt mit Ex-Radprofi Fabian Jeker. Auch ihm gebührt ein herzliches Dankeschön für all seine Bemühungen als Organisator für uns!


Zu den [Bildern]


Athleten/innen


Jonas Baumann
Marco Tempini

Lukas Baumann

Training

Velo 41:25 h in 11 Trainingseinheiten (1130 km)
Laufen 9:34 h in 11 Trainingseinheiten
Kraft 0:40 h in 1 Trainingseinheiten
Total 51:30 h in 23 Trainingseinheiten



Sa, Tag 0

  Schön in der Schweiz, ca. 13°C
     
4:05 Uhr, Auto 1h zum Flughafen Basel
6:30 Uhr, Flugzeug 2h Basel-Alicante
10 Uhr   Ankunft im Hotel Dynastic, Benidorm
15:45 Uhr 1:37 h 43.7 km, 27.1 km/h (ca. 160w)
     

Alles anders als bisher...!
Die knapp zwei Wochen zuhause in Zofingen waren schnell vorbei und dann flogen wir bereits wieder ins 2. Trainingslager. Diesmal an eine neue Destination: Benidorm. Tagwache war sehr früh, aber das Erwachen kam dann vorallem am Easyjet-Schalter in Basel: Die Velokoffer durfte nur 12 anstatt wie erwartet 32kg wiegen und wir bezahlten für jedes Kilogramm Übergewicht 14 Franken! Für uns drei zusammen hiess dies 420.- mehr, und das nur mal für den Hinflug... Konsequentes Leichtbau-Tuning hätte sich für einmal im wahrsten Sinne des Wortes ausbezahlt... Bereits um 10 Uhr waren wir im Hotel, konnten aber erst um 13 Uhr die Zimmer beziehen. Dann kam auch noch der Anbieter unseres Trainingslagers höchstpersönlich vorbei. Fabian Jeker war sehr hilfsbereit und aufgeschlossen und es war recht unterhaltsam. Selbst am Abend nahm er sich viel Zeit um uns verschiedene Routen auf der Karte zu erläutern! Unsere Fahrt nach Calpe und zurück war hingegen nicht so der Hammer. Relativ viel Hauptstrasse und einiges an Verkehr. Immerhin gilt diese Strecke nicht als die Vorzeigeroute. Wir werden schauen, was uns die Zeit und was uns Benidorm und Fabian bieten :-)

 

So, Tag 1

  Regen! 16°C
     
10:45 Uhr, DM Lauf 1:00 h 11.4 km
     


Regentag = kein Velo!

Huch! Da prasselte doch an unserem ersten Tag prompt der Regen nieder. Die Wetteraussichten sind aber bereits für morgen gut und so entschieden wir uns für einen Tag ohne Velotraining. Nasse Schuhe und Kleidung, schmutziges Velo und dafür eventuell noch zu frieren muss nicht sein. Etwas luschenhaft, ich weiss, aber wenns morgen schon wieder gut ist... So joggte ich mit Marco pudelnass der Strandpromenade entlang und zurück. War immerhin kurzweilig, aber wir machen uns schon etwas Sorgen, wie das mit den Strecken aussieht, denn die heutige haut uns nicht aus den Socken... Der Rest des Tages verbrachten wir mit planen, käfele und gemütlich rumsitzen. So wird es also morgen so richtig losgehen.

 

 

Mo, Tag 2

  sonnig, 18°C
     
10:00 Uhr, DM Lauf 1:01 h 12.4 km
13:15 Uhr, DM Velo 3:34 h 92.6 km, 25.9 km/h, (155w)
     


Positive Zeichen

Nach dem gestrigen Regentag fing also heute unser Lager an. Da Joni aber laufpausiert und Marco Schwimmen ging, absolvierte ich alleine ein Lauftraining. Schlug mal die Richtung "vom Strand weg" ein und die war prompt viel besser zum Laufen. Dazu war es schön warm und sonnig geworden und ich war mit meinem Langarmshirt fast zu warm angezogen! Am Nachmittag gings dann zu dritt weiter aufs Velo. Die ersten 20-30 Minuten hinaus von Benidorm waren etwas mühsam: Eher viel Verkehr und dreimal falsch gefahren... Aber es lohnte sich! Denn die Strassen und die Landschaft waren super, ein ständiges Auf und Ab. Unser Trainingsherz war so richtig zufrieden. Sogar kurze Hosen lagen drin :-) Einziger Negativpunkt: Das Sprudelbad der Spa-Abteilung hat nur bis 17 Uhr offen, und das ist definitiv zu wenig lang für uns weshalb wir auf diese Erholungseinheit verzichten mussten.

 

 

Di, Tag 3

  sonnig, 20°C
     
10:00 Uhr, DM Lauf 1:00 h 11.6 km
12:40 Uhr, DM Velo 4:21 h 115.8 km, 26.6 km/h (162w)
     


Baumanns virtuell vs. Jeker

Eines ist klar, ein üppiges Frühstück kann ziemlich lang auf dem Magen liegen, wenn man zu wenig lang wartet vor dem Lauf. So war das Laufen relativ lange unangenehm. Mit Marco suchte ich das Leichtathletik-Stadion. Fazit: Nicht gefunden und sowieso zu weit, um zu Fuss dorthin zu kommen und ein Intervalltraining reinzuziehen. Kaum zurück gings auch schon wieder weiter aufs Velo. Dort fuhren wir den Coll de Rates von beiden Seiten mit einer Zusatzschlaufe auf der entfernteren Seite. Und wir stopptem mal unsere Zeit für den 6.5km langen Aufstieg. Fabian Jekers Rekord steht bei 13.37 Minuten, wir benötigten im Mitteltempo bei 242w 21.30 Minuten. Aber auch wenn wir mal voll fahren werden, der Rekord dürfte bestehen bleiben ;-) Insgesamt war es ein abwechlungsreiches Fährtli, bei dem ich am Schluss meine Beine doch spürte. Mit einem Sprudelbad fand dieser Tag den richtigen Ausklang!

 

 

Mi, Tag 4

  neblig/sonnig, 20°C
     
11:10 Uhr, DM Velo 4:49 h 134.9 km, 28.0 km/h (158w)
17:10 Uhr, DM Lauf 0:45 h 9.0 km
     

Noch fehlen 6.38min...
Aufstehen, Vorhang auf, Augen reiben, gucken, Augen nochmals reiben - häääh? Nebel wohin du auch schaust. Dabei war Sonne pur gemeldet. Nun ja, wahrscheinlich blieb die Brühe - oder ist es der Benidorm-Smog? - den ganzen Tag in der Stadt. Auf alle Fälle war es auch noch kühl und eben ein bisschen neblig als wir zurückkamen. Dabei war es im Landesinnern sonnig und sehr schön. Grundsätzlich fuhren wir ruhig und langsam, aber den Col de Rates wollten wir schneller fahren als gestern. Heute resultierte 20.15 min bei 264w. Noch fehlen 6.38 min zu Jekers Rekord ;-) Die Beine machten mit, obwohl der letzte Kick schon noch fehlen würde. Der Lauf war ziemlich im Anschluss und nach den üblichen Anfangsproblemen liefs am Schluss sehr ordentlich. Und dann war noch der Abend: Geplant war eine Sprudeleinheit, aber vorher wagte ich mich zusammen mit Marco ins Wasser und crawlte ein paar Bahnen. Muss sagen, im leicht salzhaltigen Wasser spürte sogar ich den besseren Auftrieb. Hat beinahe Spass gemacht, hätten nur meine Oberarme etwas länger mitgemacht...

 

 

Do, Tag 5

  bewölkt, 19°C
     
11:30 Uhr, Krafttraining 0:45 h Erhaltung 2 Serien 15 Wdh, nicht voll
12:30 Uhr, Lauf REG 0:25 h lockerer Erholungslauf
     

Bewölkter Ruhetag und scheiss Mücken!
Eine Stunde länger ausschlafen gibts nur am Ruhetag und so frühstückten wir erst um 9 Uhr. Nachher hatte ich Zeit, um das erste aktuell-Update auf die Website zu knallen, leider aber nur via Jonis Laptop, der das viel zu schwache Wireless-Internetsignal gerade noch empfängt. Bei meinem reichts nur für die Google-Seite, danach ist Schluss. Leider, wäre nämlich genial, wenn ich in der Hotellobby kostenlos Pendenzen via Internet erledigen könnte... Sportlich betätigte ich wieder mal meine Rumpfmuskulatur und absolvierte ein leichtes Krafttraining im hoteleigenen Krafttraum. Und nachher lief ich noch locker aus, 15 Minuten lang sogar mit Joni, der wegen seines Läuferknies gerade erst wieder mit Laufen begonnen hat. Das Café am Strand unten gehörte halt zum Pflichtprogramm, aber wirklich lohnte es sich nur für die lässigen Gespräche mit Joni und Marco. Einziger Negativpunkt: An diversen Orten am Körper juckten Mücken- oder Flohstiche (von der Wolldecke im Hotel, die fristlos entlassen wurde), und das regt auf...

 

 

Fr, Tag 6

  sonnig/bewölkt, 19°C
     
10:15 Uhr, Lauf INT 1:05 h 2x 4x400m (1.11er Runden), 11.6 km
13:10 Uhr, Velo DM 2:42 h 73.8 km, 27.4 km/h (164w)
     

Schnelle Laufrunden!
Was Fabian Jeker nicht alles für uns macht, da staunen die schweizer Duathleten... Er holte uns extra mit dem Auto ab um uns zur Leichtathletikbahn in Alfaz del Pi (ca. 5km entfernt) zu bringen und führte uns am Ende auch gleich noch zurück! Das nennt man nicht nur Service, sondern Luxus :-) Marco drehte seine Runden noch etwas gemächlicher und ich versuchte die total acht 400-Meter-Läufe im 3min/km-Tempo zu passieren. Ganz unüblich war ich die ersten drei Runden lang immer zu schnell, was mich allerdings freut. Es lief ganz gut. Am Nachmittag nahmen wir es locker und kamen noch vor der 3h-Grenze retour. Es war ziemlich bewölkt und daher eher kühl. Wir gaben uns alle zufrieden mit dem Erreichten, nur ist Jonis Grund ein negativer: Er spürt sein Läuferknie und deshalb machte es wenig Sinn um weiterzufahren.

 

 

Sa, Tag 7

  sonnig, 20°C
     
13:00 Uhr, Velo kl.FS 3:58 103.7 km, 26.1 km/h (171w)
     

Achtung, Wochenend-Spanier!
Heute nix gut mit meinem linken inneren Fussknöchel. Nicht schlimm, aber immerhin so, dass ich mich entschied, kein Lauftraining zu machen. Deshalb gabs einen ungewohnt freien Morgen ;-) Das Wetter zeigte sich vom Feinsten und das Velotraining war eine Augenweide. Über den Coll de Tudons und den Coll de Confrides waren wir bisher noch nicht gefahren. Die Strassen schlängeln sich wunderschön durch die voll in der Blüte stehenden Berglandschaft. Meinen Beinen gings mal sehr gut, mal nur durchschnittlich. Genauso sah auch das Training aus: Mal zügig, mal Kraftausdauer, mal Antritt, Fahrtspiel halt. Machte aber Spass und dass ich so gut wie nix essen musste zeigt, dass die Form gestiegen ist. Dafür drehten Marcos Beine etwas schwerer als auch schon und unser Sprudelbad war am Abend eine Wohltat. Leider wurde das Hotel und damit auch der Wellnessbereich von den Wochenend-Spanier richtiggehend gestürmt! Wahnsinn, was da los war. Na gut, zumindest im Zimmer hatten wir unsere Ruhe.

 

 

So, Tag 8

  sonnig, 22°C
     
10:30 Uhr, Velo DM 4:49 h 143.3 km, 29.7 km/h (171w)
16:45 Uhr, Lauf DM 0:59 h 12.1 km
     

Bergfahrt Coll de Rates III
Mann, war das ein Prachtstag! Schönstes Wetter, super Strassen, was will man mehr? Vielleicht noch super Beine, denn die waren heute nicht immer voll im Saft. Aber dann, wenns draufankam, machten sie mit. Und das war am Coll de Rates. Joni fuhr schon recht forsch und fuhr glatt in 16.31 Minuten hoch (Jeker fuhr am Montag genau gleich schnell mit dem Bürgi Cycling Team, wo der Schnellste laut Jeker 15.45 erreichte und der langsamste irgendwas um 17'). Ich versuchte mich langsam zu steigern und nie ans Limit zu fahren. Nach einer 242w und 264w-Fahrt resultierten heute 288w. Das ist schon ordentlich, zeitlich kam 18.43 heraus. Ich denke, dass 2' schneller auch für mich drin liegen. Auch über einen Kilometer voll dampfen am Schluss machten meine Beine super mit. Im Anschluss gabs noch eine Stunde Lauftraining. Und die Freude für den morgigen Ruhetag hielt langsam Einzug... :-)

 

 

Mo, Tag 9

  sonnig, 21°C
     
Ruhetag!    
     

Ruhetag ohne Sport!
...Und am siebten Tage sollst du ruhn... Nun ja, es ist der neunte, aber die Ruhe tat gut und der Körper kann sich reparieren ;-) Die Sonne stach vom Himmel ohne irgend ein Hindernis, perfekt um am Strand unten etwas durch den Sand zu spazieren, die Waden im Meerwasser zu kühlen und ein Käfi zu schlürfen. Am Abend etwas sprudeln rundete den "lass die Seele baumeln" Tag ab.

 

 

Di, Tag 10

 

bewölkt, 17°C

     
10:00 Uhr, Lauf DM 1:00 h 12.6 km
13:20 Uhr, Velo WM 3:04 h 84.1 km, 27.5 km/h (ca. 170w)
3 x 10' schnell (299w, 304w, 292w)
     

Bis zum Qualmen...
Sodele, noch 4 Tage bis zum Ende. Am Morgen wäre ich am liebsten ausgeschlafen, aber das Morgenessen rief. Muss immer schauen, dass genügend Energie reinkommt und damit muss Futter rein. Nach der obligaten Verdauungszeit lief ich ein Stündchen alleine kreuz und quer durch die Landschaft. Kam mir vor wie ein streunender Hund :-) Auf dem Velo gings dann etwas schnell zu und her. Dreimal standen 10 Minuten im Wettkampftempo auf dem Programm mit jeweils 10 Minuten dazwischen. Die ersten zweimal gingen erstaunlich gut, beim dritten Mal wurden aber meine Oberschenkel immer dicker und dicker. Hatte das Gefühl, dass v.a. das rechte Beine bös am Qualmen ist. Aber nicht nur mir ging der Saft aus, sondern auch meinem SRM - so kenne ich die Zahlen der verschiedenen Trainingsbereiche fürs Trainingsprotokoll nicht. Macht nix, weiss, dass dies bloss der Statistik dient...

 

 

Mi, Tag 11

Morgen: sonnig, 15°C / Nachmittag: stark bewölkt, 13°C

     
10:30 Uhr, Lauf DM 0:40 h 7.6 km
13:15 Uhr, Velo DM 3:53 h 99.9 km, 25.7 km/h (178w)
18:00 Uhr, Lauf DM 0:38 h 7.5 km
     

3°C, Schneetreiben und 1:0 für Michelin!
Puuh, war das eine windige Nacht! In den Häuserschluchten Benidorms wirbelten einige Gegenstände herum, die sonst nicht dorthin gehören. Auch auf unserer Sonnenterrasse wurden sämtliche Liegestühle umparkiert, wir schauten sogar zu, als einer über einen 2m hohen Zaun geschleudert wurde und in der Tiefgarageneinfahrt des Nachbarn landete...! Zusammen mit Joni - er lief heute 30' - wagte ich mich trotzdem nach draussen. Neben dem Wind war es auch bedeutend kühler, aber stahlblauer Himmel. Mit dem Velo gings später über zwei Pässe und das Thermometer sank und sank... 4°C auf dem Confrides und 3°C auf dem Tudons. Doch damit nicht genug: Schneetreiben auf dem Tudons gab dem Training noch die Extrawürze. Unglaublich! In der Abfahrt gings dann in leichten Regenschauer über und die spanischen Strassen meldeten "glatt wie Seife"! Und prompt hätte es Joni und mich in einer Kurve umgelegt, hätten wir nicht schon einschlägige Vorkenntnisse... Trotz stark gemässigter Geschwindkeiten verliessen unsere Reifen die Haftreibung. Während ich auf der Strasse bleiben konnte, ritt Joni im Stile eines Crossers über den Strassenrand hinaus und dann wieder zurück. Fazit: 1:0 für meine Michelin ProRace Pneus gegenüber Jonis Continental4000 ;-) Etwas unüblich ging ich nachher nochmals laufen und absolvierte so quasi einen Duathlon-Tag!

 

 

Do, Tag 12

  sonnig kühl, 15°C
     
10:30 Uhr, Lauf INT 1:00 h 2x 4x400m (1.10er Runden), 10.8 km
13:45 Uhr, Velo DM 3:39 h 100.9 km, 27.6 km/h (168w)
     

Schneller Lauf, müdes Velo
Zum zweiten Mal unternahmen Marco und ich einen Ausflug nach Alfaz del Pi auf die Leichtathletikanlage. Zweimal standen vier 400er auf dem Programm. Ok, die Grundmüdigkeit von fast zwei Wochen war nicht wegzudiskutieren, aber die Zeiten waren mit 1.10 doch in Ordnung. Musste mich dafür aber schon mehr anstrengen als letztes Mal. In Jekers Sportgeschäft kauften wir noch je ein Freizeitjäckli und dann wurden wir von Fabian sogar zurückchauffiert - Service! Nach dem bezahlen gabs dann noch ein unterhaltsames Gespräch im Hotelzimmer mit dem Ex-Veloprofi und daher starteten wir etwas verspätet zur Velofahrt. Zwei Stunden Gurkenbeine, kein Saft für eine schnelle Bergfahrt am Coll de Rates und letztlich froh, wieder zurück zu sein, war das Fazit.

 

 

Fr, Tag 13

  sonnig kühl, 16°C
     

11:15 Uhr, Velo DM

5:00 h 134.4 km, 26.8 km/h (163w)
     

Abschlussfahrt mit Fabian Jeker
Nun schafften wir es doch noch gemeinsam für ein Fährtli mit unserem "Organisator" Fabian. Los gings gleich mal hinter drei aktuellen Cofidis-Profis: Start vor dem Hotel, Jeker brüllt und pfeift drei roten Radprofis hinten nach, die halten prompt und so gabs die Startkilometer hinter Moreni und Co. War allerdings sehr angenehm und locker. Die Wege trennten sich und wir fuhren eine neue Strecke ab dem Coll de Rates. Via Benigembla, Castell de Castells und Gorga fanden wir den Weg nach Benassau und den Port de Confrides. Alles mit einem friedlichen Café-Stop von 15 Minuten - unser erster in diesem TL. Das Wetter war wieder schön und die Landschaft herrlich. Das Plaudern mit Jeker machte Spass und die Zeit verging im Handumdrehen und wir waren wieder in Benidorm. Mit einem letzten Zwischenstop in Jekers Sportgeschäft - wir kauften ein paar Klamotten - fanden wir den Weg auch noch ins Hotel. Den geplanten Lauf strich ich. Mit Packen und Berichte schreiben ging der Abend zu Ende.

 

 

Sa, Tag 14

  Schweiz, 8°C!
     
6:15 Uhr   Tagwache
9:20 Uhr   Flug Alicante - Basel
12:45 Uhr   Ankunft zu Hause!
     

...und wieder zurück!
Mit Easyjet gings wieder nach Hause. Diesmal vergass aber die Dame am Schalter unsere Radkoffer zu wägen und wir sparten damit Übergepäckzuschlag von über 400.-! Dafür wurden unsere Radkoffer genausents untersucht und prompt nahmen sie uns die CO2-Patronen weg. Na gut, diesen Verlust konnten wir angesichts des vorherigen "Gewinn" noch knapp verkraften! Das Trainingslager war toll, mit einigen intensiven Trainings gespickt und ich habe einen deutlichen Leistungssprung geschafft. Kurze Erholung steht als nächstes an, bevor der Feinschliff für den Saisonstart ansteht. Merci an Marco für die kurzweilige Zeit und für Dein Aushalten mit uns Baumanns :-) War lässig! Fazit Benidorm: Die Destination überzeugt für ein frühes Trainingslager, die Bedingungen sind sehr ideal. Nächstes Jahr wohl wieder!